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		<title>Drölftens.</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 07:36:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der drölften Session der Ästhetischen Gesellschaft steht die Resilienz von Netzwerken gegen deren Fluidität in Frage. Ob es wohl eine übergeordnete, gar memetische Struktur gibt, die durch Netzwerke genährt wird? Die Last Poets einer residenten zivilisatorischen Charakteristik dürften in diesem Fall von jeder allgemein-agilen Kommunikationsästhetik in Angst und Schrecken versetzt werden. Ausweg? Beschleunigung! Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>In der drölften Session der Ästhetischen Gesellschaft steht die Resilienz von Netzwerken gegen deren Fluidität in Frage. Ob es wohl eine übergeordnete, gar memetische Struktur gibt, die durch Netzwerke genährt wird? Die Last Poets einer residenten zivilisatorischen Charakteristik dürften in diesem Fall von jeder allgemein-agilen Kommunikationsästhetik in Angst und Schrecken versetzt werden. Ausweg? Beschleunigung! Aber seht selbst…</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/29671004?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;autoplay=0" width="398" height="224" frameborder="0" webkitAllowFullScreen allowFullScreen></iframe></p>
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		<title>Die ästhetische Zahl</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 15:12:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die &#8222;ästhetische Zahl&#8220; definiert die Anzahl an Technologien, die eine Gesellschaft in der Zeit integrieren kann, die von ihr als kleinste zusammenhängende Einheit kollektiv wahrgenommen wird: Eine Micro-Epoche.
In diesem Sinne gibt es zwei wesentliche Bewertungsfaktoren: 1. ist eine so definierte Micro-Epoche in Realzeit länger oder kürzer als die vorhergehende und 2. ob die ästhetische Zahl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Die &#8222;ästhetische Zahl&#8220; definiert die Anzahl an Technologien, die eine Gesellschaft in der Zeit integrieren kann, die von ihr als kleinste zusammenhängende Einheit kollektiv wahrgenommen wird: Eine Micro-Epoche.</p>
<p>In diesem Sinne gibt es zwei wesentliche Bewertungsfaktoren: 1. ist eine so definierte Micro-Epoche in Realzeit länger oder kürzer als die vorhergehende und 2. ob die ästhetische Zahl von einer Micro-Epoche zur nächsten zu- oder abnimmt. Von <a title="Ektropie" href="http://wavetank.de/tag/ektropie/">Ektropie</a> sollte nur gesprochen werden, wenn 1. kleiner und 2. größer wird.</p>
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		<title>Zwölf</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 21:36:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unter Berücksichtigung von Evolution und Systemtheorie wird es schwierig zu definieren, was Transhumanismus eigentlich ist. Wenn es eine radikale Form der Evolution ist und systemischen Regeln folgt, gibt es ihn nicht. (Es sei denn, wir definieren den Humanismus als den Transprimatismus.) Sollte der Mensch sich seiner Natur jedoch entledigen können und sollte der Transhumanismus nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Unter Berücksichtigung von Evolution und Systemtheorie wird es schwierig zu definieren, was Transhumanismus eigentlich ist. Wenn es eine radikale Form der Evolution ist und systemischen Regeln folgt, gibt es ihn nicht. (Es sei denn, wir definieren den Humanismus als den Transprimatismus.) Sollte der Mensch sich seiner Natur jedoch entledigen können und sollte der Transhumanismus nicht nur eine Transformation der Gestalt sondern auch seiner Kultur sein, dann gibt es ihn doch… </p>
<p>In beiden Fällen ist es jedoch wichtig, sich gelegentlich darüber zu unterhalten:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/25370561?portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Linknachtrag: <a href="http://www.fas.org/spp/military/docops/usaf/2025/">Air Force 2025</a>, Konzept des <a href="http://www.fas.org/spp/military/docops/usaf/2025/af/a-f-2.htm">Delta TeK</a></p>
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		<title>It&#8217;s the Difference…</title>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2011 18:41:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[… die Möglichkeiten automatischer, extrem komplexer Filter und das Verstehen dieser Filter durch die Gesellschaft wie durch das Individuum oder einer A(G)I könnte die Distinktionsgrade und -möglichkeiten innerhalb einer Gesellschaft so drastisch erhöhen, dass das stetige Wahrnehmen von Differenzen 1. Grades zum Grundrauschen wird; eine Hintergrundstrahlung auf der eine neue Ästhetik Platz finden könnte. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>… die Möglichkeiten automatischer, extrem komplexer Filter und das Verstehen dieser Filter durch die Gesellschaft wie durch das Individuum oder einer A(G)I könnte die Distinktionsgrade und -möglichkeiten innerhalb einer Gesellschaft so drastisch erhöhen, dass das stetige Wahrnehmen von Differenzen 1. Grades zum Grundrauschen wird; eine Hintergrundstrahlung auf der eine neue Ästhetik Platz finden könnte. Mit dem Betreten der nächsten(?) Kulturepoche könnte damit ein wirklicher evolutionärer Sprung gelingen. Nach der Digitalisierung von einfach allem.</p>
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		<title>Gesellschaftsweitwurf</title>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2011 14:14:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kunst ist auch manchmal eines: Gesellschaftsweitwurf. Eine trajektorische Disziplin, selbige man Stefan Zöllners durchaus zuschreiben kann: Obwohl sie machtlos wirkt, da ihr offener Ideenraum dem Betrachter weder Rezeptions- noch Antwortebene vorzuschreiben scheint, kann sie dennoch qua ihrer utopischen Hellsicht den wachen Teilnehmer signifikant beschleunigen.
Vor ca. einem Jahr waren Siggi und ich zu Gast in Stefans Atelier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Kunst ist auch manchmal eines: Gesellschaftsweitwurf. Eine trajektorische Disziplin, selbige man <a title="Stefan Zöllners Website: stefanzoellner.com" href="http://www.stefanzoellner.com/">Stefan Zöllners</a> durchaus zuschreiben kann: Obwohl sie machtlos wirkt, da ihr offener Ideenraum dem Betrachter weder Rezeptions- noch Antwortebene vorzuschreiben scheint, kann sie dennoch qua ihrer utopischen Hellsicht den wachen Teilnehmer signifikant beschleunigen.</p>
<p>Vor ca. einem Jahr waren <a href="http://www.siggibecker.de/blog/" title="Siggi Becker">Siggi</a> und <a href="http://bruysten.com/" title="Tim Bruysten">ich</a> zu Gast in Stefans Atelier vor den Toren Düsseldorfs. Dabei entstand der folgende kleine Clip (aus der Hüfte geschossen), den wir anlässlich der <a title="AION im BBK in Köln" href="http://www.derraum.com/aion-ausstellung-im-bbk-koln">AION</a>-Vernisage in Köln gerade wiedergefunden haben.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/8749439?portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0"></iframe></p>
<p>The Siggi&#8217;s Speech zur AION Ausstellung wurde ebenfalls videofiziert:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/23054133?portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>Watson und Sherlock</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 12:44:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siggi Becker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mir ist das alles viel zu ruhig, allenfalls bemüht rationalisierend (Defensivposition par exellence) oder unterhaltungstechnisch kastrierend in Bezug zu Watson/IBM. Jeder, der seine intellektuelle Identität mit irgendeiner Form von Text bestreitet, sollte langsam ins Grübeln kommen und sich auf Zukünfte einstellen, die derartige Artefakte ubiquitär in Stickgröße beinhalten. Ich kann mich mit niemandem ernsthaft über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Mir ist das alles viel zu ruhig, allenfalls bemüht rationalisierend (Defensivposition par exellence) oder unterhaltungstechnisch kastrierend in Bezug zu Watson/IBM. Jeder, der seine intellektuelle Identität mit irgendeiner Form von Text bestreitet, sollte langsam ins Grübeln kommen und sich auf Zukünfte einstellen, die derartige Artefakte ubiquitär in Stickgröße beinhalten. Ich kann mich mit niemandem ernsthaft über Gesellschaft unterhalten, der derartige (welche?) Szenarien nicht schon jetzt verinnerlicht. Als Alternative kann ich mir nur die gute alte Publikumsbeschimpfung vorstellen&#8230; </p>
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		<title>Delta in Progress</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 18:05:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siggi Becker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt da den Satz von Herrn L. das &#8222;die Gesellschaft keine Adresse&#8220; hätte. Wie, wenn sie sich in infinitesimalen Schritten eine Adresse schafft? Und welche Folgen hätte das? Welche Dynamiken entfaltet das jeweilige Delta? Als Endziel, das von unserem Standpunkt aus sichtbar wäre, würde dann die vollkommene Relationierung aller relationierbaren Datentupel (Tipler anybody?) gelten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Es gibt da den Satz von Herrn L. das &#8222;die Gesellschaft keine Adresse&#8220; hätte. Wie, wenn sie sich in infinitesimalen Schritten eine Adresse schafft? Und welche Folgen hätte das? Welche Dynamiken entfaltet das jeweilige Delta? Als Endziel, das von unserem Standpunkt aus sichtbar wäre, würde dann <a href="http://www.siggibecker.de/blog/archives/2004/08/suchmaschine-im-jahr-2020/">die vollkommene Relationierung aller relationierbaren Datentupel </a>(Tipler anybody?) gelten. Eben in diesem Moment der Geschichte auf Terra sind die erfolgreichsten Geschäftsmodelle Relationierungen von Datentupeln und die Relationierung von Materietupeln unterliegt einem vorhersehbaren Grenznutzen.<br />
<center><img src="http://www.siggibecker.de/rel-o.jpg"></center></p>
<p>Jede Gesellschaft hat ihre Gesellschaft, allerdings als utopisches Endziel. Die Adressierbarkeit ist also die Utopie. Unsere heutige Utopie wäre dann im Computronium erreicht und alle Bemühungen den Heizer auf der E-Lok zu installieren, äh, die <a href="http://www.siggibecker.de/blog/archives/2010/11/digitalisierung/">Digitalisierung </a>und ihr Relationierungspotential ungleichzeitig einsetzen zu lassen, zu verhindern oder zu bremsen ein je interessanter Versuch Dystopien zu gebären. Jeder Arbitragegewinnler in Anzug ohne Schlips wird freundlich grüssen. </p>
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		<title>Sasaki Kojirō</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 22:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siggi Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konflikt]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Gespräch mit der einzigen mir leiblich bekannten fast-Soziologin und längstjährigen Schwertkämpferin wurde ich auf eine beklemmende Homologie hingewiesen, die recht betrachtet den Aufschein des Niedergangs einer der beteiligten Parteien recht lehrreich in ihrem Herzen trägt. Auch wenn die hohen Herren ihren Seminar-Sun Tzu oder Musashi auf den Nachttischchen der Leistungsträgerschlafzimmer liegen haben sollten, so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Im Gespräch mit der einzigen mir leiblich bekannten fast-Soziologin und längstjährigen Schwertkämpferin wurde ich auf eine beklemmende Homologie hingewiesen, die recht betrachtet den Aufschein des Niedergangs einer der beteiligten Parteien recht lehrreich in ihrem Herzen trägt. Auch wenn die hohen Herren ihren Seminar-Sun Tzu oder Musashi auf den Nachttischchen der Leistungsträgerschlafzimmer liegen haben sollten, so ist ihnen scheinbar die unterbewusste Botschaft des Wegwerfens der Schwertscheide entgangen. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sasaki_Kojir%C5%8D">&#8222;Du hast schon verloren! Oder würde der Sieger seine Schwertscheide wegwerfen?&#8220;</a></p>
<p>Wenn Macht auf der Kontrolle des Ausnahmefalles beruht, der nach möglichster Keit nie eintreffen darf, dann kommt die Anrufung höherer Mächte (Recht = Kriminalisierung des Widerparts) einem Wegwerfen der Schwertscheide gleich. Nur ein tief sitzendes Unvertrauen in die eigenen, schöpferischen Fähigkeiten lässt ein solches Handeln verständlich erscheinen. </p>
<p><strong>Nachtrag</strong>: Als Begleitmusik empfohlen: Haydn, HobI 55, 1. Allegro di molto. Harr harr.</p>
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		<title>Rechte und Rollen</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 19:36:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
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		<description><![CDATA[In den Diskursen und Diskussionen der letzten Tage (siehe: Mario zum Leistungsschutzrecht, der Austausch dazu bei Dr. J. auf Facebook, mein Artikel vom 30.12.2010, die Antwort darauf vom schon verlinken Dr. J., sowie diverse Artikel bei Klaus Kusanowsky) ging es unterschwellig auch immer um eine Schuld- oder zumindest Verursacherzuweisung. Pöbeln die Einen in die Richtung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>In den Diskursen und Diskussionen der letzten Tage (siehe: <a title="Leistungsschutzrecht" href="http://carta.info/36869/verlegerforderung-leistungsschutzrecht-ja-habt-ihr-denn-ueberhaupt-keinen-stolz/">Mario zum Leistungsschutzrecht</a>, der <a title="Diskurs zum Leistungsschutzrecht in den Kommentare von Dr. J. Martin auf Facebook" href="http://www.facebook.com/betweendrafts/posts/129236590472994">Austausch dazu bei Dr. J. auf Facebook</a>, mein <a title="Tim Bruysten im Wavetank: Diskurskratie vs. Utopiekratie" href="http://wavetank.de/2010/12/diskurskratie_vs_utopiekratie/">Artikel vom 30.12.2010</a>, die <a title="Dr. J. Martin auf Wavetank: Vom Tun und Lassen" href="http://wavetank.de/2010/12/vom-tun-und-lassen/">Antwort darauf vom schon verlinken Dr. J.</a>, sowie <a href="http://differentia.wordpress.com/2010/12/30/das-leistungsschutzrecht-abschied-von-der-schopferischen-zerstorung/">diverse</a> <a href="http://differentia.wordpress.com/2011/01/01/das-leistungsschutzrecht-ein-apotropaischer-abwehrzauber/">Artikel</a> bei Klaus Kusanowsky) ging es unterschwellig auch immer um eine Schuld- oder zumindest Verursacherzuweisung. Pöbeln die Einen in die Richtung der &#8222;historisch-institutionaliserten Medien&#8220; und deren Vertreter <img src='http://wavetank.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> , versuchen Andere das Kapital und seine systemische Wirkung zu entlarven. Und sicher ist alles davon ein bißchen richtig.</p>
<p>Die Frage ist nur: Bringt uns das weiter?</p>
<p><span id="more-689"></span></p>
<p>In einer historischen Reflexion mag es sicher spannend, richtig und wichtig sein, den Sumpf zu beschreiben, in dem wir in dieser Übergangszeit festsaßen. Den Moder und Gestank zu analysieren und unsere Orientierungslosigkeit den Dämpfen zuzuschreiben, die uns Sicht und Verstand vernebelten.</p>
<p>Jeder kann seinen persönlichen Feind ausmachen. Und der Zorn ist vielerorts leicht nachzuvollziehen. Ja, Verleger und Zeitungsmacher klammern sich offensichtlich an überkommene Kommunikationsmodelle, wundern sich (lustigerweise), warum Publikationsstrategien in einer Diskursgesellschaft belächelt werden, warum Dokumentationen ihren Wert verlieren, wenn die Gesellschaft in Performaten erlebt und lebt.</p>
<p>Und gerade der hier stattfindende Diskurs zwischen <a title="Mario Sixtus" href="http://sixtus.net">Mario</a>, <a title="Differentia: Klaus Kusanowsky" href="http://differentia.wordpress.com/">Klaus</a>, <a title="Dr. J. Martin | betweendrafts" href="http://betweendrafts.com">Dr. J.</a>, <a title="Siggi Becker" href="http://siggibecker.de/blog/">Siggi</a>, zahlreichen weiteren und <a title="Tim Bruysten" href="http://bruysten.com">mir</a>, der in einem virtuellen Konstrukt zwischen den Plattformen, asynchron und asymetrisch hin- und hergeht, zeigt die <em>potentielle</em> Überlegenheit der Diskursmedien gegenüber den Massenmedien des 20. Jhds. Allerdings nur dann, wenn man von einem neuen Wertekanon ausgeht.</p>
<p>Das Gleiche gilt auch, wenn man die Rolle des Kapitals und dessen Verantwortung beleuchtet. Fast egal schon, ob man den Begriff systemisch, philosophisch oder politisch versteht. (siehe dazu auch meinen <a href="http://differentia.wordpress.com/2011/01/01/das-leistungsschutzrecht-ein-apotropaischer-abwehrzauber/#comment-778">Kommentar</a> bei Klaus)</p>
<p>Aber die Frage bleibt: Wozu soll das dienen, ausser zu nachgelagerten Erklärungsprozessen?</p>
<p>Die Utopien von <a title="Wikipedia: Charles Stross" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Stross">Charles Stross</a> sind mehr als konsistent und mehr als schlüssig: Wer eben die Macht der hier schon so oft erwähnten Einzeltechnologien in Nano, Robotik, Synth.-Bio, Nano-Assembler, Computing, Gentechnik usw. usf. erahnt und diese kreuzt, ihre gegenseitigen Verstärkungspotentiale erkennt, kann nicht an den Wertemodellen der Gegenwart festhalten. Ein Armutszeugnis für unsere politische Klasse (wer schreibt bitte den nächsten offenen Brief?).</p>
<p>Denn wenn wir nicht von der nahen und mittleren Zukunft total überrollt werden wollen, wenn wir uns ihr nicht selbstverschuldet ahnungslos ausliefern möchten, müssen wir heute damit beginnen, ein Wertemodell zu designen, welches nicht auf einem Zustand, sondern auf einem Prozess basiert. Der Übergang zwischen der Postmoderne und dem folgenden Zeitalter ist vielleicht auch gerade deshalb so schwer auszumachen (siehe dazu auch den schon oben verlinkten Artikel von Dr. J. &#8222;<a title="Vom Tun und Lassen" href="http://wavetank.de/2010/12/vom-tun-und-lassen/">Vom Tun und Lassen</a>&#8220;), weil das folgende Zeitalter sich nicht durch eine innere Statik auszeichnet. Sondern Regeln durch Prozesse ersetzt. Veränderung durch exponentielle Beschleunigung.</p>
<p>Daniel Suarez hat in seinem <a title="Daniel Suarez: Bot mediated Reality" href="http://wavetank.de/2010/01/bot-mediated-reality/">Vortrag</a> und seinem <a title="Amazon: Daniel Suarez - Deamon" href="http://www.amazon.de/dp/3499252457">Roman</a> gezeigt (siehe auch: <a title="Wavetank: Präzistion und Unsichtbarkeit" href="http://wavetank.de/2010/04/prazision-und-unsichtbarkeit/">Präzision und Unsichtbarkeit</a>), das es kaum noch der Science Fiction bedarf, um unsere Welt mit den &#8222;real existierenden Medien und Technologien&#8220; komplett auf den Kopf zu stellen. Bedingung: Seine eigenen Gedanken von der Ökologie der Moderne und Postmoderne abstrahieren können.</p>
<p>Wie weit ist es von Suarez zu Stross?</p>
<p>Das ist eine wesentlich relevantere Frage als die x. Wiederholung der Schuldfrage. Nicht das Warum, das Wozu ist entscheidend. Siggis <a title="Tweet: Die Theorien unserer Zeit: auf ein geologisches Gutachten während eines Erdbebens warten..." href="http://twitter.com/#!/siggibecker/status/16557769911">Tweet</a> kann an dieser Stelle nicht oft genug verlinkt werden.</p>
<p>Also, der wirklich relevante offene Brief beginnt nicht mit den Worten &#8222;Liebe Verleger…&#8220;. Das ist nur ein (berechtigter) Würgereiz. Er richtet sich an das System von morgen. Die vernetzte Gesellschaft. Die Gesellschaft, die die Beschleunigung lebt und ausgestaltet. Und die Gesellschaft nach der Beschleunigung. Die Ästhetische Gesellschaft.</p>
<p>siehe auch:</p>
<ul>
<li><a title="Luhmann und der Anschluss zu X" href="http://wavetank.de/2010/11/luhmann-und-der-anschlus-zu-x/">Luhmann und der Anschluss zu X</a></li>
<li><a title="Fragen an die offene Gesellschaft" href="http://wavetank.de/2010/11/fragen-an-die-offene-gesellschaft/">Fragen an die offene Gesellschaft</a></li>
<li><a title="Digital Everything" href="http://wavetank.de/2010/05/digital-everything/">Digital Everything</a></li>
<li><a title="Vom kulturellen Wirkungsquantum" href="http://wavetank.de/2010/04/vom-kulturellen-wirkungsquantum/">Vom kulturellen Wirkungsquantum</a></li>
<li><a title="Elena Esposito: Die Transparenz der Technik in der digitalen Kommunikation" href="http://wavetank.de/2010/01/355/">Die Transparenz der Technik in der digitalen Kommunikation</a></li>
<li><a title="http://wavetank.de/2010/01/information-management-and-organizational-entropy/" href="http://wavetank.de/2010/01/information-management-and-organizational-entropy/">Paul Strassmann on Information Management and Organizational Entropy</a></li>
<li><a title="Die Dekohärenz sozialer Systeme" href="http://wavetank.de/2009/08/die-dekoharenz-sozialer-systeme/">Die Dekohärenz sozialer Systeme</a></li>
</ul>
<p>und in der Ästhetischen Gesellschaft:</p>
<ul>
<li><a title="Epiphifzen und digitale Schwerkraft" href="http://wavetank.de/2010/04/session-7-epiphifzen-und-digitale-schwerkraft/">Epiphifzen und digitale Schwerkraft</a></li>
<li><a title="Beschleunigung durch Metaphern und Geld?" href="http://wavetank.de/2010/04/session-5-beschleunigung-durch-metaphern-und-geld/">Beschleunigung durch Metaphern und Geld?</a></li>
<li><a title="Die Gesellschaft als offenes Kunstwerk?" href="http://wavetank.de/2010/02/die-gesellschaft-als-offenes-kunstwerk/">Die Gesellschaft als offenes Kunstwerk?</a></li>
</ul>
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		<title>Vom Tun und Lassen</title>
		<link>http://wavetank.de/2010/12/vom-tun-und-lassen/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 18:39:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J. Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Ästhetische Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>

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		<description><![CDATA[Zunächst die Quellen. Hier der offene Brief an die Verleger von Mario Sixtus auf Carta zum Leistungsschutzrecht oder, wie ich es aus einer ganzen Reihe von Gründen nenne, Reichsleistungsschutzgesetz (den von Mario erwähnten Begriff „Leistungsschutzgeld“ finde ich aber auch sehr schön). Dazu gab es eine Reihe substantieller Kommentare, unter anderem von Tim und von Klaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Zunächst die Quellen. Hier der <a href="http://carta.info/36869/verlegerforderung-leistungsschutzrecht-ja-habt-ihr-denn-ueberhaupt-keinen-stolz/">offene Brief an die Verleger von Mario Sixtus auf Carta</a> zum Leistungsschutzrecht oder, wie ich es aus einer ganzen Reihe von Gründen nenne, <a href="http://betweendrafts.com/tag/buettenbytes/">Reichsleistungsschutzgesetz</a> (den von Mario erwähnten Begriff „Leistungsschutzgeld“ finde ich aber auch sehr schön). Dazu gab es eine Reihe substantieller Kommentare, unter anderem von <a href="http://carta.info/36869/verlegerforderung-leistungsschutzrecht-ja-habt-ihr-denn-ueberhaupt-keinen-stolz/#comment-22462">Tim</a> und von <a href="http://carta.info/36869/verlegerforderung-leistungsschutzrecht-ja-habt-ihr-denn-ueberhaupt-keinen-stolz/#comment-22426">Klaus Kusanowsky</a>. Nachdem ich diesen offenen Brief auf Facebook postete, <a href="http://www.facebook.com/betweendrafts/posts/129236590472994">entwickelte sich dort ein Diskurs</a>, den ich trotz seines etwas holprigen Auslaufens unbedingt zu lesen empfehle (in diesem umzäunten Garten sind leider ein FB-Account und womöglich auch ein <a href="http://www.facebook.com/betweendrafts">Friend Request</a> vonnöten). Reflektierend auf diesen Diskurs wiederum sind Tims gestriger Wavetank-Artikel <a href="http://wavetank.de/2010/12/diskurskratie_vs_utopiekratie/">Diskurskratie vs. Utopiekratie</a> zu erwähnen sowie Siggis <a href="http://twitter.com/siggibecker/status/16557769911">Tweet zum Thema</a>, den er wegen der schwierigen Wetterverhältnisse schon vergangenen Juni losschickte, so daß er uns nun rechtzeitig erreicht.</p>
<p>Tims Gedanken zum “Framing” teile ich zwar generell, muß aber zugeben, daß ich bei den verlinkten Ausführungen von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Kt0VJoyNaB8">Franz Joseph Radermacher</a> nur deswegen nicht in Tiefschlaf verfiel, weil seine Rhetorik eine ähnliche Wirkung auf mich hat wie die von <a href="http://betweendrafts.com/2009/01/18/why-maggie-can-do-what-cole-cannot/">Juan Cole</a>. Gerade dieses “Framing” hat die Postmoderne — Kunst, Literatur, Philosophie — so gründlich analysiert und durchdekliniert, daß ich es erschreckend finde, wie wenige Promille davon selbst in so intellektuelle Köpfe wie den von Radermacher Einlaß fanden. Ich denke, die Postmoderne ist eben noch nicht vorbei — nicht nur, weil mir die diffusen Signale am gesellschaftlichen Horizont nicht reichen, um das Gefühl einer „neuen Epoche“ aufkommen zu lassen, sondern auch, weil die Diskurse der Postmoderne noch gar nicht in unsere Wissensstände sedimentiert sind. Die Motoren unserer gesellschaftlichen Analyseapparate laufen noch auf modernistischem Dampf, während feuerwerkfreudige Ideologien rund um den Globus darum wetteifern, wer unsere Gesellschaften im 21. Jahrhundert mit den archaischsten und atavistischsten Teilen umrüsten darf, von der starren Achse bis zur Ochsenkraft.</p>
<p><span id="more-655"></span></p>
<p>Dabei wäre eine radikal neue zeitgeistige Epoche dringend notwendig — denn ohne diese, d. h. ohne einen radikal neuen “Frame”, führen wir um Reichsleistungsschutzgesetz und Netzneutralität, Copyright- und Patentsysteme oder den Zustand von „Geld“- und Erziehungssystemen keine Schlachten, sondern lediglich Scharmützel, Rückzugsgefechte und Grabenkriege. Aber heißt das dann, wir sollen gar nichts tun?</p>
<p>Im Alter von sieben Jahren stand bei mir fest, daß ich Astronaut werden wollte. (Als ich zwei Jahre später meine ersten Zahnfüllungen bekam, skalierte ich zähneknirschend auf Astrophysiker zurück; warum ich das dann auch nicht wurde, ist eine andere Geschichte.) Also grub ich mich in Bibliotheken ein und memorierte das komplette Raumfahrtprogramm bis zu seinen Anfängen, einschließlich der Zusammensetzungen aller bis dahin verwendeten Raketentreibstoffe. Zu den Dingen, die mich besonders faszinierten, gehörte der NASA-Leitsatz <a href="http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,828350,00.html">“If you don’t know what to do, don’t do anything”</a> — ein Leitsatz, dessen konzeptionelle Reinheit ich bis heute bewundere. Aber heißt das, wir sollen während der Beben um uns herum wirklich <a href="http://twitter.com/siggibecker/status/16557769911">auf geographische Gutachten warten</a>?</p>
<p>Im Verlaufe unseres <a href="http://www.facebook.com/betweendrafts/posts/129236590472994">Facebook-Diskurses</a> schrieb ich an einer Stelle: </p>
<blockquote><p>Kommt drauf an, was mit „hilft“ gemeint ist … Wenn der Busfahrer aufs Gas tritt und auf etwas zurast, das nicht gesund sein kann (Hauswände, Abgründe, Fußgänger), werde ich auch dann versuchen, ihn daran zu hindern, wenn ich nur vage weiß, wo wir sind, und keine Ahnung habe, wo es lang geht.</p></blockquote>
<p>Oder, in Bezug auf das Erdbeben: Sinnvoll ist es, wenn Menschen vor, während und nach den Beben geologische Gutachten erstellen. Sinnvoll ist es aber auch, daß andere Menschen im Rahmen dessen handeln, was bereits bekannt ist oder vermutet werden kann. </p>
<p>Warum kann hier nun nicht das gleiche gelten wie bei der NASA, selbst wenn angenommen werden <em>könnte</em>, daß wahrhaft sinnvolle Ergebnisse erst dann erzielt werden, wenn alle wirklich genau wissen was sie tun? Weil der NASA-Leitsatz nur dann funktioniert, <em>wenn ausnahmslos alle nichts tun</em>, solange sie nicht genau wissen, was zu tun ist. In einer Raumkapsel mit drei (damals) Kerlen (damals) mit militärischem Hintergrund (damals) ist das sicherlich noch hinzukriegen. Aber in einer Landschaft zusammenbrechender Geschäftsmodelle, in der nackte Gier und blinde Panik darum wetteifern, das offene Ende der Richter-Skala auszutesten? </p>
<p>Irgendjemand tut immer etwas, und im Moment hauptsächlich die Falschen. Die haben nämlich alle überhaupt keine Probleme, mit modernistischem (oder feudalistischem oder theokratischem) Gedankengut alles mögliche zu unternehmen, ohne zu wissen was sie tun. Während wir versuchen, Theorien, Modelle und Visionen zu entwerfen. Das drängt uns notgedrungen in die Defensive — gegen Verleger &#038; Co., ACTA &#038; Co., Ideologien &#038; Co. — und zu bestimmten Verteidigungshandlungen, die uns vielleicht nicht sonderlich zeitgemäß erscheinen.</p>
<p>Was aber nicht heißt, daß wir uns dieser Defensive in der Abwesenheit konkreter post-postmoderner Modelle nicht widmen sollten, sondern ganz im Gegenteil. Denn wenn zumindest der Teil von uns, der nicht vorrangig mit Gutachten beschäftigt ist, genau das nicht tut, brauchen wir uns über neue Modelle bald keine Gedanken mehr zu machen. Und darum unterstütze ich auch, so naiv das klingen mag, <a href="http://www.betterplace.org/projects/5443-offener-brief-leistungsschutzrecht/">Martin Oettings Initiative auf <em>betterplace.org</em></a>, Marios offenen Brief überregional auf toten Bäumen zu veröffentlichen — ein Ort, wo Blogger nach wie vor regelmäßig von Sonntagskolumnentrollen wie Richard Wagner als <a href="http://betweendrafts.com/2008/11/10/der-sonntagskolumnentroll-eine-fabel-nach-alten-quellen-neu-erzaehlt-von-j-martin/">Blockwarte mit Lust an Denunziation und Diebstahl</a> beschimpft werden und Öffentlichkeit geschaffen wird mit den <a href="http://www.librarything.com/work/9221940/book/57084682">plumpen Taschenspielertricks</a> eines medienüberforderten Mitherausgebers (siehe dazu auch unsere <a href="http://betweendrafts.com/2010/05/04/die-aesthetische-gesellschaft-session-seven-ein-wavetank-videocast/">Session 7 der Ästhetischen Gesellschaft</a>).</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich allen ein frohes neues Jahrzehnt.</p>
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