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		<title>Differenzen stückeln</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 15:46:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siggi Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Mich dünkt einer der Fäden der hiesigen Gespräche &#8211; deren Farbe dahingestellt sei &#8211; zwirbelt sich mäandernd um die Reduktion von Komplexität in dem Schlamassel, den wir vorläufig aufgehendes 21. Jahrhundert nennen. Instinktiv versuchen wir dabei nicht in Fundamentalismus oder die Apologie überkommener Subsysteme zu verfallen. Aber wie will man den Leap ins Neue schaffen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Mich dünkt einer der Fäden der hiesigen Gespräche &#8211; deren Farbe dahingestellt sei &#8211; zwirbelt sich mäandernd um die Reduktion von Komplexität in dem Schlamassel, den wir vorläufig aufgehendes 21. Jahrhundert nennen. Instinktiv versuchen wir dabei nicht in Fundamentalismus oder die Apologie überkommener Subsysteme zu verfallen. Aber wie will man den Leap ins Neue schaffen, wenn selbst das entwickeltste Begriffssystem dem verpflichtet ist, was &#8211; wie ich vermute &#8211;  in unserer Zeit insgesamt zur Verhandlung ansteht? Wo entsteht die rettende Paradoxie?</p>
<p>Insofern sind die Gespräche der <a href="http://vimeo.com/channels/aesthetic">ästhetischen Gesellschaft</a> auch nur ein weiteres Symptom einer Gesellschaft, der ihr Kontingenzhorizont gerade um die Ohren fliegt. Weitere, weit ärgerlichere Symptome: Schirrmacher, Gaschke, Journalismusdiskussionen, löschen statt sperren, Geld verdienen mit XYZ, Internetausdrucken, AAL, &#8230;beliebig erweiterbar.</p>
<p>Ich vermute nun das alles sind Symptome einer tieferliegenderen Krise. Keine ökonomische, ökologische oder lolologische sondern eine der Kommunikation. Wenn nach Luhmann Kommunikation die einzige soziale Operation ist, die Gesellschaft produziert und reproduziert, dann sind natürlich technologische Entwicklungen, die diese Basis beschleunigt unter unseren Füssen umbauen ohne zu überprüfen ob wir sicher stehen, Garant für noch mehr Kontingenz. Unterhaltsam gesprochen.</p>
<p>Dort scheint mir auch einer der Gründe zu liegen, warum die <a href="http://vimeo.com/channels/aesthetic">&#8222;Ästhetische Gesellschaft&#8220;</a> (nicht wegens Schiller, den Adorno einst als &#8222;power und patzig&#8220; titulierte <img src='http://wavetank.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) ästhetische Gesellschaft heissen sollte. Das Thema von Kunst, Ästhetik, Mystik und Weisheit war seit je unbestimmte Komplexität, in deren Pool Sinn allenfalls im Freistil erschwommen werden kann. </p>
<blockquote><p>Eine Gesellschaft, die höhere Komplexität ausbildet, wird also Formen der Erzeugung und Tolerierung struktureller Unsicherheiten finden müssen. Sie wird sich ihre eigene Autopoiesis gewissermaßen jenseits ihrer Strukturen garantieren müssen&#8230;&#8220; (Luhmann 1984)</p></blockquote>
<p>Da fällt mir spontan die Anschlussfrage ein: Weil sonst was???</p>
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		<title>Igor: Der bucklige Helfer für wahnsinnige WissenschaftlerInnen in der Welle</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 01:09:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J. Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Wave]]></category>

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		<description><![CDATA[
Igor—A Google Wave Robot to Manage Your References
Auch wenn das deutsche Universitätssystem sich gerade mit eingeschaltetem Nachbrenner auf der Reise zum Mittelpunkt der Erde befindet, ist die academia immer noch meine geistige Heimat, und auch andere Länder haben schöne Universitäten. Was mich ebenso interessiert wie fasziniert sind nach wie vor die Möglichkeiten, die Google Wave [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><object width="400" height="300"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5772930&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5772930&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="300"></embed></object><br />
<a href="http://vimeo.com/5772930">Igor—A Google Wave Robot to Manage Your References</a></p>
<p>Auch wenn das deutsche Universitätssystem sich gerade mit eingeschaltetem Nachbrenner auf der Reise zum Mittelpunkt der Erde befindet, ist die <em>academia</em> immer noch meine geistige Heimat, und auch andere Länder haben schöne Universitäten. Was mich ebenso interessiert wie fasziniert sind nach wie vor die Möglichkeiten, die Google Wave für <a href="http://wavetank.de/2009/08/google-wave-in-den-wissenschaften/">akademische Kollaboration</a> bzw. kollaborative Forschung eröffnet. Der Proof-of-Concept-Robot “Igor”, den das oben eingebundene Video vorstellt, ist ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn Igor selbst noch ein bißchen, uh, beschränkt ist.</p>
<p>Was tut Igor? Auf das Stichwort “cite” mit Parametern sucht Igor selbständig die entsprechende Referenz (bislang nur auf PubMed, Connotea und CiteULike) und fügt sie in die Welle ein. Das geht wie folgt vonstatten:</p>
<ul>
<li>helpmeigor@appspot.com in die Wave einladen</li>
<li>einer Referenz in Klammer „Referenz (cite STICHWORT und/oder NAME und/oder URL)“ nachstellen</li>
<li>Igor ersetzt den Ausdruck in der Klammer durch laufende Numerierung und fügt die Referenz als Fußnote ein</li>
<li>URLs als Referenzen können direkt hinter “cite” in die Klammer gesetzt werden</li>
</ul>
<p>Eine vollständige Listung der Prozeduren gibt es <a href="http://blogs.nature.com/wp/nascent/2009/07/igor_a_google_wave_robot_to_ma.html">hier</a>.</p>
<p>An Formatierungs- und Referenzierungsmöglichkeiten in der Wave hapert es insgesamt natürlich noch. Aber, wie Jose Quesada auf <a href="http://www.academicproductivity.com/2009/nascent-igor-a-google-wave-robot-to-manage-your-references/">Academic Productivity</a> schreibt:</p>
<blockquote><p>Since wave is a lot more open than Google Docs it would not surprise me to see robots coming up to mend the deficiencies that make Docs unfit for papers: no tables, crossrefs, footnotes, equations, etc. Wave gives you versioning for free, which was another pain point of scientific collaboration.</p></blockquote>
<p>Right.</p>
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		<title>Die Gesellschaft als offenes Kunstwerk?</title>
		<link>http://wavetank.de/2010/02/die-gesellschaft-als-offenes-kunstwerk/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 16:56:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Ästhetische Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Szenarien]]></category>
		<category><![CDATA[Gene]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die vierte Session der ästhetischen Gesellschaft beginnt nach einer kurzen Warmlauf-Phase mit einem Diskurs der auf die Frage hinausläuft, ob Kulturgüter jemandem gehören können (oder jemandem gehören können sollten). Könnten die kulturellen Artefakte, die durch Open-Access zu den Genen, Memen, Temen unserer Zeit entstehen eventuell mehr wert sein, als der Nutzen einer monopol- oder oligopolistische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Die vierte Session der ästhetischen Gesellschaft beginnt nach einer kurzen Warmlauf-Phase mit einem Diskurs der auf die Frage hinausläuft, ob Kulturgüter jemandem gehören können (oder jemandem gehören können sollten). Könnten die kulturellen Artefakte, die durch Open-Access zu den Genen, Memen, Temen unserer Zeit entstehen eventuell mehr wert sein, als der Nutzen einer monopol- oder oligopolistische Marktaufteilung?</p>
<p>Was nicht bedeuten soll, dass wir kein Geld verdienen wollen&#8230; Es gibt eben sehr wohl konkrete und durchdachte Vorschläge, wie ein offener Umgang mit Daten, Informationen, Wissen, Memen, Geschichten (…) mit einer wachsenden und prosperierenden Gesellschaft in Einklang zu bringen ist. Ja, sogar zu einer Beschleunigung der Beschleunigung beitragen kann.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9228092&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9228092&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Die ästhetische Gesellschaft – Session Three</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 23:46:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Die Ästhetische Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Free-Flow]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der dritte – und aus Versehen merkwürdig kurze – Session der ästhetischen Gesellschaft beginnt mit der Debatte über meinen Versuch zu einer Pragmatik der ästhetisch-dynamischen Felder und endet in einer Zuspitzung dynamischer Gesellschaften… Klingt schlimmer, als es ist  

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Der dritte – und aus Versehen merkwürdig kurze – Session der ästhetischen Gesellschaft beginnt mit der Debatte über meinen <a title="Ästhetische Feldtheorie" href="http://wavetank.de/2010/01/forderung-einer-asthetischen-feldtheorie-dynamischer-netze/">Versuch</a> zu einer Pragmatik der ästhetisch-dynamischen Felder und endet in einer Zuspitzung dynamischer Gesellschaften… Klingt schlimmer, als es ist <img src='http://wavetank.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9110863&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9110863&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Elena Esposito: Die Transparenz der Technik in der medialen Kommunikation</title>
		<link>http://wavetank.de/2010/01/355/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 23:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Agents]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
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		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Elena Esposito hat im Mai 2008 einen bemerkenswerten Vortrag über &#8222;Die Transparenz der Technik in der medialen Kommunikation&#8220; im Rahmen des Bochumer Kolloquiums Medienwissenschaft gehalten. Sie ist Soziologin, Schriftstellerin und Dozentin an der Universität Modena und Reggio Emilia. 1987 hat sie ihr Diplom in Politikwissenschaft bei Umberto Eco gemacht und schließlich 1990 bei Niklas Luhmann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Elena Esposito hat im Mai 2008 einen bemerkenswerten Vortrag über &#8222;<em>Die Transparenz der Technik in der medialen Kommunikation</em>&#8220; im Rahmen des <a title="Bochumer Kolloquium Medienwissenschaft" href="http://www.kolloquium-medienwissenschaft.de/">Bochumer Kolloquiums Medienwissenschaft</a> gehalten. Sie ist Soziologin, Schriftstellerin und Dozentin an der Universität Modena und Reggio Emilia. 1987 hat sie ihr Diplom in Politikwissenschaft bei <a title="Umberto Eco" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Umberto_Eco">Umberto Eco</a> gemacht und schließlich 1990 bei <a title="Niklas Luhmann" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Niklas_Luhmann">Niklas Luhmann</a> promoviert. Noch mehr <a title="Elena Esposito" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elena_Esposito">aufregende Details</a> kennt Wikipedia.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="225" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2275811&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2275811&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Nur einen Aspekt möchte ich hier noch mal besonders herausheben… Elena Esposito beschäftigt sich mit der Frage, wie sehr die technische Funktionsweise eines Mediums vom Empfänger (oder den Kommunizierenden) verstanden sein muss, um die Botschaft verstehen zu können.</p>
<p>In der <a title="Die Ästhetische Gesellschaft - Session.One" href="http://wavetank.de/2010/01/die-asthetische-gesellschaft-session-one/">Session.One</a> haben wir diese Frage noch weiter zugespitzt und nach einem Ästhetik-Begriff für eine Gesellschaft gefragt, in der nicht nur das technische Medium durch seine Transparenz Eigenschaften einer ersten Natur annimmt, sondern auch der Entscheider hinter dem Medium ebenfalls eine Maschine ist.</p>
<p>Besonders der Artikel &#8222;<a title="Bot-Mediated Reality" href="http://wavetank.de/2010/01/bot-mediated-reality/">Bot-Mediated Reality</a>&#8220; ist im Kontext noch zu empfehlen.</p>
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		</item>
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		<title>Forderung einer ästhetischen Feldtheorie dynamischer Netze</title>
		<link>http://wavetank.de/2010/01/forderung-einer-asthetischen-feldtheorie-dynamischer-netze/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 22:33:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Ästhetische Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
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		<category><![CDATA[Feldtheorie]]></category>
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		<description><![CDATA[Zunächst eine Vorwarnung. Der Gedanke dieses Artikels ist, wie vieles im Wavetank, maximal eine Beta-Version, ein Versuch, ein Experiment. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, ist herzlich eingeladen in die Diskussion einzugreifen und zur Fortentwicklung oder zur Beerdigung beizutragen.
Wozu dient dies? Dies ist bei weitem kein Versuch eine Theorie sozialer Interaktion oder soziologischer Phänomene zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Zunächst eine Vorwarnung. Der Gedanke dieses Artikels ist, wie vieles im Wavetank, maximal eine Beta-Version, ein Versuch, ein Experiment. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, ist herzlich eingeladen in die Diskussion einzugreifen und zur Fortentwicklung oder zur Beerdigung beizutragen.</p>
<p>Wozu dient dies? Dies ist bei weitem kein Versuch eine Theorie sozialer Interaktion oder soziologischer Phänomene zu verfassen. Dieser Versuch beschränkt seinen Blickwinkel auf die wahrnehmbaren Effekte kommunikativer Prozesse (in einer hochvernetzten Welt). Er kratzt dabei an systemischen Effekten die zu Formen von Ungleichheit und damit zu Machtpotentialen führen. Primäres Ziel ist jedoch im Kontext des Potentials der instantanen Hochvernetzung einen Diskurs über eine Beschreibungssprache zu beginnen.</p>
<p><span id="more-338"></span></p>
<p>Der Gedanke einer Feldtheorie entstand bei der Beobachtung der Praxis, Netzwerke als Medien mit imperativen Strukturen zu begreifen. Oder lieber begreifen zu wollen. Das systemische Effekte in der Theorie bewundert, aber in der auf sich selbst bezogenen Praxis eher unbeliebt sind, ist keine neue Erkenntnis. Wir Menschen neigen dazu, als Individuen oder als Unternehmen, unseren Erfolg unseren eigenen klaren Entscheidungen und Potentialen zu zuordnen.</p>
<p>Aber auch die Selbst-Differenzierung gegenüber unserer eigenen Ökosphäre projezieren wir durch einen, von uns selbst ausgehenden oder auf uns einprasselnden Strahl von Kausalitäten in eine fassbare Welterklärung.</p>
<p>Im Weiteren möchte ich nicht auf die psychologischen Schlüsse gegenüber den &#8222;handelnden&#8220; Individueen (die in diesem Kontext offensichtlich in An- und Abführungen zu setzen sind) abheben, sondern vielmehr annehmen, dass eine Gesellschaft ab der Größe von zwei Gegenübern, als System zu verstehen ist. Demzufolge auch systemische Effekte auftreten.</p>
<p>Warum aber nun eine Feldtheorie der Netze? Und warum muss diese auch noch das Attribut ästhetisch mit sich herumtragen?</p>
<p>Ohne sich hier im ersten Schritt zu tief mit mathematisch, physikalischen Eigenschaften von Kraftfeldern herumärgern zu wollen, gilt es hier diese zunächst als Metapher nutzen. Ich habe aber den Verdacht, dass sich durchaus mathematische Modelle zur exakten Beschreibung eines konkreten Modells hinter diesen Metaphern entwickeln lassen könnten.</p>
<p><strong>Begriffsdefinitionen</strong></p>
<p>Eine Feldtheorie hat einen entscheidenden Vorteil. Sie kennt Minima und Maxima im Kontext einer konkreten Beziehung. Trotzdem können alle &#8222;Protagonisten&#8220; oder &#8222;System-Nodes&#8220;, Teil des Gesamsystems bleiben &#8211; selbst wenn sie die Grenzen einzelner Felder überschreiten. Dazu möchte ich zunächst den Begriff der &#8222;Überlagerung&#8220; in diesen Artikel einführen und weiter unten explizieren.</p>
<p>In Abgrenzung zu einer allgemeinen, alle kommunikativen Wechselwirkungen einbeziehenden Theorie, kann eine Feldtheorie mit einem Trick arbeiten, in dem sie die messbare Welt in verschiedene Felder unterteilt. Durch diese Facettierung kann eine Relevanzschwelle eingeführt werden, die es erlaubt eine immer unendliche Zahl von Feldern aus einer aktuellen und konkreten Betrachtung zunächst auszuschließen und sich auf eines oder wenige Felder zu beschränken.</p>
<p>Ein Beispiel verdeutlicht dies: Betrachtet man die Erfolgsfaktoren eines Unternehmens, so sind zahlreiche Wechselwirkungen im allgemeinen Grundrauschen enthalten und die Frage, wo eine Null-Linie eingeführt wird, misst sich an dem Marktumfeld in dem sich das Unternehmen mit seinem Konkurrenten messen muss. Der Vergleich von Wettbewerbern in einem ausreichend ähnlichen Ökosystem erfolgt also nur über die Wechselwirkungen, die oberhalb der Wahrnehmungsschwelle liegen.</p>
<p><strong>Minimum und Maximum</strong></p>
<p>Dies ist das Minimum. Das bedeutet, dass eine an einem Feld anliegende &#8222;Spannung&#8220; eine Wechselwirkung erzeugen muss die genug Differenz zum Grundrauschen des Feldes aufweist, um wahrgenommen werden zu können. Dieses Minimum kann als das nullte Feld bezeichnet werden, das sich Quer zu allen anderen Feldern verhält.</p>
<p>Ein Maximum ist an der Stelle erreicht, an dem die Spannung eines Feldes selbiges zerreisst. Sodass eine Wechselwirkung zwischen den vorher Wechselwirkenden auf den jeweils relevanten Feldern nicht mehr möglich ist. Dreht man den Prozess um, so beschreibt das Maximum eines Feldes den Punkt des ersten Kontaktes zwischen zwei energetisierten Protagonisten.</p>
<p><strong>Protagonisten einer Feldtheorie</strong></p>
<p>Ein Protagonist ist im Kontext dieses Artikels ein Objekt, welches Informationen empfangen, verändern und senden kann. Dies kann auf niedrigster Ebene rein passiv erfolgen; also als Teil-Absorbtion und Teil-Reflexion. In diesem Kontext wird hier auch der Begriff der Kommunikation verwendet – als ein zunächst nicht weiter differenzierter Austausch von Informationen zwischen zwei oder mehr dieser Protagonisten.</p>
<p>Als kommunikationsprozessrelevante Entität – also hier kurz &#8222;Protagonist&#8220; – kann nun je nach Perspektive ein Individuum, eine Gruppe, ein Medium oder auch ein Ereignis bezeichnet werden. Eine Gruppe soll hier aber nicht zwangsweise als statische Einheit einer definierten Anzahl von Individuen, sondern als dynamisches Setting einer Situation verstanden werden.</p>
<p>Der Begriff eines PROtagonisten erscheint mir gegenüber einer &#8222;totalen Systemtheorie&#8220; an dieser Stelle jedoch angebracht, da mein Begriff einer Feldtheorie zwar von weitgehenden systemischen Effekten ausgeht, aber einem bewussten Individuum durchaus die Möglichkeit zugesteht, auf dem Wellen einer systemischen Welt reiten zu können. Also deren Effekte ausnutzen, ohne sich die Welle selbst Untertan machen zu können.</p>
<p><strong>Überlagerungen von Feldern</strong></p>
<p>Überlagerungen treten auf, wenn sich die Felder selbst gegenseitig beeinflussen. Dazu müssen sie eins von zwei einfachen Kriterien erfüllen. Sie müssen von gleicher Art sein oder die Absorbstions- und Reflexionseigenschaften hinsichtlich eines anderen Feldes als des eigenen von mindestens einem Protagonisten des Feldes verändern.</p>
<p><strong>Maßeinheiten</strong></p>
<p>Da ich es mir hier bequem gemacht habe und von einer allgemeinen ästhetischen Feldtheorie dynamischer Netze spreche, ist die jeweilige Maßeinheit abhängig von der Art des Feldes, welches zwischen den Beteiligten anliegt: Das Feld ist stets von der &#8222;Substanz&#8220;, deren Wechselwirkung es beschreibt. Und so ist auch seine Maßeinheit zu wählen.</p>
<p>Ein gedachtes Modell welches beispielsweise nur die Wechselwirkungen Geld, Zeit und Aufmerksamkeit kennt, wird durch deren Maßeinheiten in einer für Menschen nutzbaren Einheit beschrieben.</p>
<p><strong>Entropie und Ektropie</strong></p>
<p>In einem thermodynamischen Sinne ist das Gesamtsystem unserer Definition hier, in dem alle <em>relevanten</em> Wechselwirkungen stattfinden, nicht die größtmöglich denkbare Box; sondern ein klar abgegrenzter Raum, dem beständig Energie hinzugeführt wird. Und nur solange dies gegeben ist, wird die hier vorgeschlagene Sprache anwendbar sein.</p>
<p>So gehe ich hier nicht von Systemen aus, die eine absolute Entropie oder Ektropie erreichen – vielmehr gehe ich von Systemen aus, die in beide Richtungen streben, durch die permanente Energiezufuhr jedoch dynamische Eigenschaften aufweisen und sich &#8222;umentscheiden&#8220; können.</p>
<p>Praktische Beispiele zur Bedeutung dieser Begriffe, ihre Phänomene und weitere Hintergründe haben wir in der <a title="Ästhetische Gesellschaft - Session.Two" href="http://vimeo.com/8848403">zweiten Session</a> der <a title="Die Ästhetische Gesellschaft" href="http://vimeo.com/channels/aesthetic">Ästhetischen Gesellschaft</a> diskutiert und hat <a title="Betweendrafts: Intro zur zweiten Session der ästhetischen Gesellschaft" href="http://betweendrafts.com/2010/01/25/die-aesthetische-gesellschaft-session-two-ein-wavetank-videocast/">J. hier</a> angerissen.</p>
<p>Hier sei jedoch noch gesagt, dass durch Energiezufuhr in ein generell evolvierendes System, die Entwicklung innerhalb des Systems beschleunigt ablaufen <em>muss</em>. (Das bleibt an dieser Stelle wie vieles andere hier: zunächst eine Behauptung.)</p>
<p>Hinsichtlich eines einzelnen Feldes ist Entropie nicht mit seinem Minimum und Ektropie nicht mit seinem Maximum gleichzusetzen. Entropie ist vielmehr die Richtung in der ein Minimum strebt und Entropie die Richtung des Maximums (sozusagen sein &#8222;Omegapunkt&#8220;). Erreichen kann ein Feld diese Pole jedoch nie, da aus der oben stehenden Reflexion die Grenzen des sinnvoll wahrnehmbaren schon vorher passiert werden (was auf der einen Seite dem Minimum und auf der anderen dem Maximum entspricht).</p>
<p><strong>Forderungen</strong></p>
<p>Angesichts der These, dass die &#8222;Welle nur geritten, aber nicht dressiert werden kann&#8220;, wird es schwer bis unmöglich, von einem allgemeinen ästhetischen Imperativ zu sprechen. Ein intentionaler ästhetischer Imperativ ist aber nicht nur möglich, sondern auch ratsam. Für ein Individuum, das innerhalb einer Gruppe erfolgreich sein möchte, für eine Gruppe, die gegenüber anderen Gruppen erfolgreich sein möchte.</p>
<p>Zumindest immer dann, wenn von einem evolutionären Weltbild ausgegangen wird, in dem Evolution selbst, keine Entscheidung eines Protagonisten, sondern ein Systemen inhärenter &#8222;Zustand&#8220; ist.</p>
<p>Dabei muss man gar nicht den Schiller&#8217;schen Ästhetik-Begriff bemühen; sondern nur ein weitreichendes Verständnis für die unter der Kulturschicht liegende ästhetische Relation zwischen den Phänomenen des Handelns haben. Mehr dazu, in der <a title="Die Ästhetische Gesellschaft - Session.One" href="http://vimeo.com/8556223">ersten Session der Ästhetischen Gesellschaft</a>.</p>
<p>Dieses Minimalziel verfolgend tut ein Individuum gut daran, stets so zu handeln, dass sein Handeln die eigene Ektropie gegenüber der (jeweils) eigenen Gruppe vergrößert und gleichzeitig die Ektropie der Gruppe gegenüber anderen Gruppen so vergrößert, dass kein Maximum zwischen dem Individuum und &#8222;seiner&#8220; Gruppe, sowie dieser Gruppe und relevanten anderen Gruppen überschritten wird.</p>
<p><em>Wie drückt sich dieses &#8222;Tun&#8220; aus? </em></p>
<p>In einer bewussten Entscheidung zur harmonisch ausgewogenen Selbstexposition gegenüber dem lokal (oder spatial?) allgemein Wahrscheinlichen und dem entsprechenden Unwahrscheinlichen.</p>
<p>Selbsterhaltung darf also nicht als das Erreichen einer statischen Grenze verstanden werden. Vielmehr ist sie ein hochdynamischer Prozess dessen Rahmenbedingungen durch die für die jeweiligen Protagonisten relevanten Felder und deren Machtpotential im Kontext einer gegebenen Situation definiert werden.</p>
<p><strong>Wozu 2</strong></p>
<p>Das oben genannte Wozu konkretisierend, ist dies hier ein Schritt zur Manifestation meines Verdachtes, dass Dinge wie Aufmerksamkeit, Geld, Zeit, Differenz, … nicht statisch, binär oder sonst irgendwie anders sind als denn dynamische Felder. Deren Wechselwirkung sich in einem abstrakten &#8222;Macht-Feld&#8220; manifestiert.</p>
<p>Aus Sicht einer Netzwerkkommunikation sind sie selbst keine Einheiten, sondern spannungsgeladenen Relationen. Und mir scheint es an der Zeit zu sein, dies als mögliche Beschreibung von gesellschaftlichen Phänomenen oder auch business Prozessen hinsichtlich einer Hochvernetzung zu denken.</p>
<p><strong>XYZ</strong></p>
<p>folgt… Der erste Anfang wurde hier jetzt gemacht…</p>
<p><strong>Kredits</strong></p>
<p>Meine Gedanken und Thesen in diesem Artikel basieren zu einem nicht zu verachtenden Teil auf einem Prozess, den <a title="Tim" href="http://bruysten.com/">ich</a> gemeinsam &#8222;hier im WaveTank&#8220; mit <a title="Dr. J. Martin" href="http://betweendrafts.com/">Dr. J.</a> und <a title="Siggi Becker" href="http://www.siggibecker.de/blog/">Siggi</a> vollzogen habe.</p>
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		<title>Die Ästhetische Gesellschaft &#8211; Session.Two</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 22:01:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Ästhetische Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Ektropie]]></category>
		<category><![CDATA[Entropie]]></category>
		<category><![CDATA[Marken]]></category>
		<category><![CDATA[Thermodynamik]]></category>
		<category><![CDATA[Utopie]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die zweite Session der ästhetischen Gesellschaft beschäftigt sich mit der Business-Relevanz von utopischen Konzepten und der Relevanz der Begriffe Entropie und Ektropie zur Beschreibung von Beschleunigungspotentialen. Diesmal haben wir es uns in der richtwert-Küche gemütlich gemacht. Wir, das sind wieder Siggi, J. und Tim.

Update:
Im weiteren Kontext ist das Video von Paul Strassmann sehr interessant, auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Alchemical_Laboratory_-_Project_Gutenberg_eText_14218.jpg"><img class="alignnone" title="Alchemical Laboratory" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/03/Alchemical_Laboratory_-_Project_Gutenberg_eText_14218.jpg" alt="" width="410" height="272" /></a></p>
<p>Die zweite Session der ästhetischen Gesellschaft beschäftigt sich mit der Business-Relevanz von utopischen Konzepten und der Relevanz der Begriffe <a title="Entropie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Entropie">Entropie</a> und <a title="Ektropie" href="http://www.eoht.info/page/Ektropy">Ektropie</a> zur Beschreibung von Beschleunigungspotentialen. Diesmal haben wir es uns in der <a title="richtwert" href="http://richtwert.eu">richtwert</a>-Küche gemütlich gemacht. Wir, das sind wieder <a title="Siggi Becker" href="http://siggibecker.de">Siggi</a>, <a title="J. Martin" href="http://betweendrafts.com/">J</a>. und <a title="Tim Bruysten" href="http://bruysten.com">Tim</a>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8848403&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8848403&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Update:<br />
<span style="font-weight: normal;">Im weiteren Kontext ist das <a title="Paul Strassmann on Information Management and Organizational Entropy" href="http://wavetank.de/2010/01/information-management-and-organizational-entropy/">Video</a> von Paul Strassmann sehr interessant, auf das wir uns zwischendurch auch beziehen.</span></strong></p>
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		<title>Paul Strassmann on Information Management and Organizational Entropy</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 16:37:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Szenarien]]></category>
		<category><![CDATA[ectropy]]></category>
		<category><![CDATA[entropy]]></category>
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		<category><![CDATA[management]]></category>
		<category><![CDATA[organization]]></category>

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		<description><![CDATA[A lecture given by Paul Strassmann on measuring the disordered inefficiencies (e.g. entropy) of organizations, using I.T. spending as an indicator.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>A lecture given by <a title="Strassmann Inc." href="http://strassmann.com/">Paul Strassmann</a> on measuring the disordered inefficiencies (e.g. entropy) of organizations, using I.T. spending as an indicator.</p>
<p><object id="VideoPlayback" style="width: 400px; height: 326px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=9103105798586344753&amp;hl=en&amp;fs=true" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="VideoPlayback" style="width: 400px; height: 326px;" type="application/x-shockwave-flash" width="100" height="100" src="http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=9103105798586344753&amp;hl=en&amp;fs=true" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Die Ästhetische Gesellschaft &#8211; Session.One</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 18:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Ästhetische Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[
Der Start eines neuen Projektes des Wavetanks: Die Ästhetische Gesellschaft. Wir nehmen uns die Zukunft vor und breiten sie in der Gegenwart aus.Ausgangspunkt der ersten Session ist zunächst die Feststellung, ob nicht die exorbitante Zunahme an Software-Bots und digitalen Agenten schon allein zu einer neuen Gesellschaftsform führen muss.
Und auch, ob nicht im Sinne der Ästhetik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8556223&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8556223&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Der Start eines neuen Projektes des Wavetanks: Die Ästhetische Gesellschaft. Wir nehmen uns die Zukunft vor und breiten sie in der Gegenwart aus.<br style="padding: 0px; margin: 0px;" /><br style="padding: 0px; margin: 0px;" />Ausgangspunkt der ersten Session ist zunächst die Feststellung, ob nicht die exorbitante Zunahme an Software-Bots und digitalen Agenten schon allein zu einer neuen Gesellschaftsform führen muss.</p>
<p>Und auch, ob nicht im Sinne der Ästhetik Schillers, dies eine &#8222;Ästhetische Gesellschaft&#8220; sein muss.<br style="padding: 0px; margin: 0px;" /><br style="padding: 0px; margin: 0px;" />Zum Hintergrund gibt es einen Artikel im Wavetank: <a title="Bot-mediated Reality" href="http://wavetank.de/2010/01/bot-mediated-reality/">Bot-mediated Reality</a></p>
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		<title>Bot-Mediated Reality</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 17:28:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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		<description><![CDATA[Zahlreiche Tools haben wir hier schon befeiert, Wave natürlich, aber auch andere. Die kollaborative Wirksamkeit dieser Tools entsteht natürlich vor allem durch die Akzeptanz der User, durch ein geniales UI Design, aber eben auch durch die technischen Möglichkeiten.
Was da so alles an Bots, Deamons und Agents kreucht und fleucht, ist den meisten Nutzern höchstwahrscheinlich unbewusst. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Zahlreiche Tools haben wir hier schon befeiert, <a title="Google Wave" href="http://wave.google.com">Wave</a> natürlich, aber auch andere. Die kollaborative Wirksamkeit dieser Tools entsteht natürlich vor allem durch die Akzeptanz der User, durch ein geniales UI Design, aber eben auch durch die technischen Möglichkeiten.</p>
<p>Was da so alles an Bots, Deamons und Agents kreucht und fleucht, ist den meisten Nutzern höchstwahrscheinlich unbewusst. Doch verlagern wir schon heute einen nicht zu verachtenden Teil von Entscheidungsverantwortung in die Hände dieser kleinen künstlichen Intelligenzen.</p>
<p><span id="more-319"></span>Die Frage, wer  im Netz welche Werbung zu sehen bekommt ist dabei eine der einfachsten. Spannender wird es schon, wenn die halbe Million Überwachungskameras in London von Programmen und nicht von Menschen gesichtet werden. Nur wenn die Programme etwas Auffälliges sehen, wird dies an Menschen weitergeleitet.</p>
<p>Zwei interessante Quellen zu diesem Thema möchte ich hier vorstellen.</p>
<p><strong>1. Ein Vortrag von Daniel Suarez </strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="264" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="webhost=fora.tv&amp;clipid=7142&amp;cliptype=clip" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://fora.tv/embedded_player" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="264" src="http://fora.tv/embedded_player" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" flashvars="webhost=fora.tv&amp;clipid=7142&amp;cliptype=clip"></embed></object></p>
<p>Den <a title="Daniel Suarez - Daemon: Bot-Mediated Reality" href="http://fora.tv/2008/08/08/Daniel_Suarez_Daemon_Bot-Mediated_Reality#fullprogram">vollständigen Beitrag gibt es bei Fora.tv</a> (Die Einführung kann man getrost überspringen).</p>
<p><strong>2. Ein WDR5 Beitrag</strong></p>
<p>Warum Bremsassistenten (also Bots im Auto), einen Unfall zur Zeit nicht verhindern dürfen. (<a title="WDR5 Leonardo: Wie Forscher die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle senken wollen" href="http://www.wdr5.de/fileadmin/user_upload/Sendungen/Leonardo/2009/12/Manuskripte/ms091228Verkehrstote.pdf">PDF Manuskript der Sendung; Seite 6</a>). Weitere <a href="http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/s/d/28.12.2009-16.05/b/schwerpunkt-vollbremsung-gegen-den-tod.html">Informationen zur Sendung gibt es bei WDR5</a>.</p>
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