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	<title>Wavetank &#187; Szenarien</title>
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		<title>Digital Everything</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 23:56:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Szenarien]]></category>
		<category><![CDATA[Bio-Assembling]]></category>
		<category><![CDATA[Craig Venter]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskurs]]></category>
		<category><![CDATA[Dystopie]]></category>
		<category><![CDATA[Mediendebatte]]></category>
		<category><![CDATA[Synthetische Biologie]]></category>
		<category><![CDATA[Utopie]]></category>

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		<description><![CDATA[Leider überlagert die oftmals leidige (wenn auch notwendige) Mediendebatte andere Themen oder nimmt sich im öffentlichen Diskurs zu viel Raum innerhalb eines Themas. So auch im Kontext der &#8222;Digitalisierung&#8220;. Unweigerlich zwingt die alltägliche Erfahrung, hier an Copyrights, das papierlose Büro und den Überlebensk(r)ampf von allen möglichen Totes-Holz-Produkten oder die Piratenpartei zu denken.
Dabei geht es hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Leider überlagert die oftmals leidige (wenn auch notwendige) <a title="Complexity and Processity" href="http://wavetank.de/2010/05/complexity-processity/">Mediendebatte</a> andere Themen oder nimmt sich im öffentlichen Diskurs zu viel Raum innerhalb eines Themas. So auch im Kontext der &#8222;Digitalisierung&#8220;. Unweigerlich zwingt die alltägliche Erfahrung, hier an Copyrights, das papierlose Büro und den Überlebensk(r)ampf von allen möglichen Totes-Holz-Produkten oder die Piratenpartei zu denken.</p>
<p>Dabei geht es hier um Alles. Ja. Um Alles. Digitalisierung ist Utopie und Dystopie zu gleich. Sie wird uns alles nehmen und alles geben. Sie bedarf dringend einer intellektuellen Debatte und einer öffentlichen Reflexion. Dabei wird an manchen Stellen auf Terra schon lange an Produkten gearbeitet, die StarTrek und H.G. Wells müde aussehen lassen.</p>
<p>Einen kleinen Einblick in die Digitalisierung des Lebens selbst gewährte uns <a title="Wikipedia: Craig Venter" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Craig_Venter">Craig Venter</a> vor wenigen Tagen:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="446" height="326" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/podcast/CraigVenter_2010P.mp4&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/CraigVenter-2010P.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=863&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=craig_venter_unveils_synthetic_life;year=2010;theme=evolution_s_genius;theme=to_boldly_go;theme=medicine_without_borders;theme=inspired_by_nature;theme=new_on_ted_com;theme=tales_of_invention;theme=what_s_next_in_tech;event=TED+in+the+Field;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><param name="src" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="446" height="326" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/podcast/CraigVenter_2010P.mp4&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/CraigVenter-2010P.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=863&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=craig_venter_unveils_synthetic_life;year=2010;theme=evolution_s_genius;theme=to_boldly_go;theme=medicine_without_borders;theme=inspired_by_nature;theme=new_on_ted_com;theme=tales_of_invention;theme=what_s_next_in_tech;event=TED+in+the+Field;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" bgcolor="#ffffff" wmode="transparent" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Die Digitalisierung der Prozesse der Erschaffung von Leben, im diesem Kontext mit dem Schlagwort der &#8222;synthetischen Biologie&#8220; oder dem &#8222;Bio-Assembling&#8220; bezeichnet ist keine ferne Vision. Sicher ist die Forschung noch lange nicht fertig und bis zu einer industriellen Fertigung werden noch einige Jahre vergehen… Moment… ! Braucht es bei einem klaren Durchdenken der Kontexte Digitalisierung und Bio-Assembling eine industrielle Fertigung? Wohl eher nicht. Im Massenmarkt werden wir Bio-Tamagotchis trotzdem noch nicht morgen haben.</p>
<p>Gentechnik auf Steroiden – der Umgang mit der DNA wie mit einer Programmiersprache zur Kreation ganz gezielter Lebensformen die ganz klar definierten Zwecken dienen sollen, ist ein Spielfeld unvermessener und ungeahnter Dimension. <a title="Wikipedia: Charles Stross" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Stross">Charles Stross</a> hat mit seinem Buch <a title="Charles Stross: Accelerando" href="http://www.amazon.de/dp/0441014151">Accelerando</a> einige gute Ideen geliefert.</p>
<p>Richtig spannend wird&#8217;s, wenn wir mehrere Visionen kreuzen: Mediale Kollaboration und Digitalisierung von &#8222;Allem&#8220;. Tools wie Wave lassen uns am Saum dieses Geistes schnuppern, das Plugin, welches die gemeinsame Modifikationen einer DNA erlaubt ist leicht zu schreiben… Der wahre Spaß liegt noch vor uns.</p>
<p>Im weiteren Kontext ist lesenswert:</p>
<ul>
<li><a title="Präzision und Unsichtbarkeit" href="http://wavetank.de/2010/04/prazision-und-unsichtbarkeit/">Präzision und Unsichtbarkeit</a> (Robotik)</li>
<li><a title="Bot-Mediated Reality" href="http://wavetank.de/2010/01/bot-mediated-reality/">Bot-Mediated Reality</a> (Software Bots)</li>
<li><a title="Gentechnik goes Web2.0" href="http://blog.bruysten.com/2007/11/18/gentechnik-goes-web20/">Gentechnik goes Web2.0</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Complexity &amp; Processity</title>
		<link>http://wavetank.de/2010/05/complexity-processity/</link>
		<comments>http://wavetank.de/2010/05/complexity-processity/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 May 2010 17:08:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Szenarien]]></category>
		<category><![CDATA[Dekohärenz]]></category>
		<category><![CDATA[Geste]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturtechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Utopie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der letzte Artikel hier im Wavetank von Dr. J., &#8222;The Wave, Buzz, Facebook, and Everything&#8220;, mäkelt an den Vielzahl der Quellen, dem Rauschen in den Kanälen und der Redundanz der Informationen auf den Kanälen herum. Das J. dabei nicht schirrmachert weiß jeder, der auch nur kurz in die Ästhetische Gesellschaft hereingeblickt hat.
Wichtig ist, die notwendige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Der letzte Artikel hier im Wavetank von Dr. J., &#8222;<a title="The Wave, Buzz, Facebook, and Everything" href="http://wavetank.de/2010/05/the-wave-buzz-facebook-and-everything/">The Wave, Buzz, Facebook, and Everything</a>&#8220;, mäkelt an den Vielzahl der Quellen, dem Rauschen in den Kanälen und der Redundanz der Informationen auf den Kanälen herum. Das J. dabei nicht schirrmachert weiß jeder, der auch nur kurz in die <a title="Die Ästhetische Gesellschaft" href="http://vimeo.com/channels/aesthetic">Ästhetische Gesellschaft</a> hereingeblickt hat.</p>
<p>Wichtig ist, die notwendige Reflexionshöhe einzunehmen. Daher 3x ein ganz einfaches Ja:</p>
<ul>
<li>Ja, wir leben in einer Zeit des Wandels und müssen mit uns selbst wie mit unserer Umwelt geduldig sein</li>
<li>Ja, wir leben in einer beschleunigten Zeit und müssen uns daher gelegentlich anschnallen</li>
<li>Ja, wir leben in einer Zeit der Abstraktion und müssen das Lernen von den Fakten auf die Methoden verlagern</li>
</ul>
<p>Das Sehnen aus J.&#8217;s Artikel ist mehr als verständlich; und dem Motto dieses Blogs folgend, ist es als ein notwendiger Schmerz zur Beschleunigung aus dieser merkwürdigen Watte-Zeit heraus. Einer Zeit, in der die Gesellschaft selbst zerrissen scheint zwischen müder Restauration und gewagter Utopie; in der diese beiden aber zugleich merkwürdig abstrakt und unfassbar sind. Spürbar sind sie, aber was genau ist denn damit gemeint?</p>
<p>Das Vorstehende soll für dieses Mal eine rhetorische Frage bleiben; da ich hier auf einer anderen Ebene konkretisieren möchte:</p>
<p>Was könnte denn eine Kulturtechnik sein, mit deren Hilfe wir in das folgende Zeitalter schreiten können? Das Zeitalter voller neuer Technologien, die jede für sich grundsätzliche Fragen auf absoluter Höhe stellt (nur zur Erinnerung: <em>Nano-Assembling, Bio-Assembling, Gentechnik, (Nano-)<a title="Wavetank: Robotik - Präzision und Unsichtbarkeit" href="http://wavetank.de/2010/04/prazision-und-unsichtbarkeit/">Robotik</a></em><em>, Computing und Informationstechnologie</em>).</p>
<p>In einem anderen Zeitalter hätte man vermutlich den Term der Werte gesucht; wenn die Welt jedoch digital wird und die oben erwähnten Technologien durchschlagen, könnte die Kulturtechnik des Wertekonsens zu kurz greifen.</p>
<p>Ein Ansatz, der gelegentlich schon durch die Ästhetische Gesellschaft waberte, scheint mir das Üben des richtigen Maßstabes zu sein; Dinge von ganz nah und gleichzeitig von ganz fern betrachten zu können. Ein schneller Tanz der Gedanken, der Inspiration und der Erfahrung: Skalierung in der Betrachtung und im Betrachteten. (siehe auch: <a title="Tim Bruysten: Vom kulturellen Wirkungsquantum" href="http://wavetank.de/2010/04/vom-kulturellen-wirkungsquantum/">Vom kulturellen Wirkungsquantum</a>)</p>
<p>So wie wir heute ein Bauchgefühl für den richtigen Ton, das Duzen oder Siezen, für Smalltalk und Eskalation, für Tischmanieren, die Unschuldsvermutung und 1000 andere Gesten entwickelt haben um in der Gesellschaft der sozialen Marktwirtschaft miteinander leben zu können, so ist es notwendig, eine ebenso tiefe Geste zu etablieren, die den skizzierten Anforderungen gerecht wird.</p>
<p>Zu wissen, wann das Verstehen das Sehen von Atomen erfordert; wann es des übergeordneten Musters bedarf. Selbstverständlich ist dies nicht binär, sondern ein Übergang.</p>
<p>Guckt man nun hier mit der Metabrille; so muss eine Gesellschaft des &#8222;Flux&#8220;, die von den Vorteilen der technologischen Beschleunigung profitieren will, auf der Seite des Fortschritts die Komplexität umarmen. Muss eben jene Skalierungsübung immer wieder vollziehen, solange bis der Fokus scharf ist und sich dann, auf der Seite der Integration, beständig auf die Feinjustierung gesellschaftlicher Prozesse verständigen.</p>
<p>Das Lösen von der Ebene der Informationsatome ist dabei ebenso selbstverständlich wie auch überflüssig. Die Entitäten des Wissens werden allgegenwärtig zur Verfügung stehen. In einer wirklich digitalisierten Gesellschaft noch um Größenordnungen intensiver als heute. Verloren der, der sich nicht auf das Erkennen von Mustern versteht. (Update: Noch verlorener der, der bisher seine Wertschöpfung mit der Vermittlung von Fakten erwirtschaftete und nun die Ebene der Muster nicht versteht. Siehe auch: <a title="Tim Bruysten: Die Kybernese der Gesellschaft" href="http://blog.bruysten.com/2010/04/11/die-kybernese-der-gesellschaft/">Die Kybernese der Gesellschaft</a>)</p>
<p>Die Abstraktionsebene kennt natürlich das Mittel und den Phänotyp des Beispiels; was aber nichts vom Paradigma des Zugangs durch das Muster abziehen kann.</p>
<p>________________________</p>
<p>weitere Leseempfehlungen im Kontext:</p>
<ul>
<li><a title="Paul Strassmann on Information Management and Organizational Entropy" href="http://wavetank.de/2010/01/information-management-and-organizational-entropy/">Paul Strassmann on Information Management and Organizational Entropy</a></li>
<li><a title="Elena Esposito: Die Transparenz der Technik in der medialen Kommunikation" href="http://wavetank.de/2010/01/355/">Elena Esposito: Die Transparenz der Technik in der medialen Kommunikation</a></li>
<li><a title="Siggi Becker: Differenzen stückeln" href="http://wavetank.de/2010/02/differenzen-stuckeln/">Differenzen stückeln</a></li>
<li><a title="Bot-Mediated Reality" href="http://wavetank.de/2010/01/bot-mediated-reality/">Bot-Mediated Reality</a></li>
<li><a title="Siggi Becker: Collaboration und Konflikt" href="http://wavetank.de/2009/09/collaboration-und-konflikt/">Collaboration und Konflikt</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Die Gesellschaft als offenes Kunstwerk?</title>
		<link>http://wavetank.de/2010/02/die-gesellschaft-als-offenes-kunstwerk/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 16:56:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Ästhetische Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Szenarien]]></category>
		<category><![CDATA[Gene]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Markt]]></category>
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		<category><![CDATA[Teme]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die vierte Session der ästhetischen Gesellschaft beginnt nach einer kurzen Warmlauf-Phase mit einem Diskurs der auf die Frage hinausläuft, ob Kulturgüter jemandem gehören können (oder jemandem gehören können sollten). Könnten die kulturellen Artefakte, die durch Open-Access zu den Genen, Memen, Temen unserer Zeit entstehen eventuell mehr wert sein, als der Nutzen einer monopol- oder oligopolistische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Die vierte Session der ästhetischen Gesellschaft beginnt nach einer kurzen Warmlauf-Phase mit einem Diskurs der auf die Frage hinausläuft, ob Kulturgüter jemandem gehören können (oder jemandem gehören können sollten). Könnten die kulturellen Artefakte, die durch Open-Access zu den Genen, Memen, Temen unserer Zeit entstehen eventuell mehr wert sein, als der Nutzen einer monopol- oder oligopolistische Marktaufteilung?</p>
<p>Was nicht bedeuten soll, dass wir kein Geld verdienen wollen&#8230; Es gibt eben sehr wohl konkrete und durchdachte Vorschläge, wie ein offener Umgang mit Daten, Informationen, Wissen, Memen, Geschichten (…) mit einer wachsenden und prosperierenden Gesellschaft in Einklang zu bringen ist. Ja, sogar zu einer Beschleunigung der Beschleunigung beitragen kann.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9228092&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9228092&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Forderung einer ästhetischen Feldtheorie dynamischer Netze</title>
		<link>http://wavetank.de/2010/01/forderung-einer-asthetischen-feldtheorie-dynamischer-netze/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 22:33:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Ästhetische Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Szenarien]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetische Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ektropie]]></category>
		<category><![CDATA[Entropie]]></category>
		<category><![CDATA[Feldtheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Thermodynamik]]></category>

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		<description><![CDATA[Zunächst eine Vorwarnung. Der Gedanke dieses Artikels ist, wie vieles im Wavetank, maximal eine Beta-Version, ein Versuch, ein Experiment. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, ist herzlich eingeladen in die Diskussion einzugreifen und zur Fortentwicklung oder zur Beerdigung beizutragen.
Wozu dient dies? Dies ist bei weitem kein Versuch eine Theorie sozialer Interaktion oder soziologischer Phänomene zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Zunächst eine Vorwarnung. Der Gedanke dieses Artikels ist, wie vieles im Wavetank, maximal eine Beta-Version, ein Versuch, ein Experiment. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, ist herzlich eingeladen in die Diskussion einzugreifen und zur Fortentwicklung oder zur Beerdigung beizutragen.</p>
<p>Wozu dient dies? Dies ist bei weitem kein Versuch eine Theorie sozialer Interaktion oder soziologischer Phänomene zu verfassen. Dieser Versuch beschränkt seinen Blickwinkel auf die wahrnehmbaren Effekte kommunikativer Prozesse (in einer hochvernetzten Welt). Er kratzt dabei an systemischen Effekten die zu Formen von Ungleichheit und damit zu Machtpotentialen führen. Primäres Ziel ist jedoch im Kontext des Potentials der instantanen Hochvernetzung einen Diskurs über eine Beschreibungssprache zu beginnen.</p>
<p><span id="more-338"></span></p>
<p>Der Gedanke einer Feldtheorie entstand bei der Beobachtung der Praxis, Netzwerke als Medien mit imperativen Strukturen zu begreifen. Oder lieber begreifen zu wollen. Das systemische Effekte in der Theorie bewundert, aber in der auf sich selbst bezogenen Praxis eher unbeliebt sind, ist keine neue Erkenntnis. Wir Menschen neigen dazu, als Individuen oder als Unternehmen, unseren Erfolg unseren eigenen klaren Entscheidungen und Potentialen zu zuordnen.</p>
<p>Aber auch die Selbst-Differenzierung gegenüber unserer eigenen Ökosphäre projezieren wir durch einen, von uns selbst ausgehenden oder auf uns einprasselnden Strahl von Kausalitäten in eine fassbare Welterklärung.</p>
<p>Im Weiteren möchte ich nicht auf die psychologischen Schlüsse gegenüber den &#8222;handelnden&#8220; Individueen (die in diesem Kontext offensichtlich in An- und Abführungen zu setzen sind) abheben, sondern vielmehr annehmen, dass eine Gesellschaft ab der Größe von zwei Gegenübern, als System zu verstehen ist. Demzufolge auch systemische Effekte auftreten.</p>
<p>Warum aber nun eine Feldtheorie der Netze? Und warum muss diese auch noch das Attribut ästhetisch mit sich herumtragen?</p>
<p>Ohne sich hier im ersten Schritt zu tief mit mathematisch, physikalischen Eigenschaften von Kraftfeldern herumärgern zu wollen, gilt es hier diese zunächst als Metapher nutzen. Ich habe aber den Verdacht, dass sich durchaus mathematische Modelle zur exakten Beschreibung eines konkreten Modells hinter diesen Metaphern entwickeln lassen könnten.</p>
<p><strong>Begriffsdefinitionen</strong></p>
<p>Eine Feldtheorie hat einen entscheidenden Vorteil. Sie kennt Minima und Maxima im Kontext einer konkreten Beziehung. Trotzdem können alle &#8222;Protagonisten&#8220; oder &#8222;System-Nodes&#8220;, Teil des Gesamsystems bleiben &#8211; selbst wenn sie die Grenzen einzelner Felder überschreiten. Dazu möchte ich zunächst den Begriff der &#8222;Überlagerung&#8220; in diesen Artikel einführen und weiter unten explizieren.</p>
<p>In Abgrenzung zu einer allgemeinen, alle kommunikativen Wechselwirkungen einbeziehenden Theorie, kann eine Feldtheorie mit einem Trick arbeiten, in dem sie die messbare Welt in verschiedene Felder unterteilt. Durch diese Facettierung kann eine Relevanzschwelle eingeführt werden, die es erlaubt eine immer unendliche Zahl von Feldern aus einer aktuellen und konkreten Betrachtung zunächst auszuschließen und sich auf eines oder wenige Felder zu beschränken.</p>
<p>Ein Beispiel verdeutlicht dies: Betrachtet man die Erfolgsfaktoren eines Unternehmens, so sind zahlreiche Wechselwirkungen im allgemeinen Grundrauschen enthalten und die Frage, wo eine Null-Linie eingeführt wird, misst sich an dem Marktumfeld in dem sich das Unternehmen mit seinem Konkurrenten messen muss. Der Vergleich von Wettbewerbern in einem ausreichend ähnlichen Ökosystem erfolgt also nur über die Wechselwirkungen, die oberhalb der Wahrnehmungsschwelle liegen.</p>
<p><strong>Minimum und Maximum</strong></p>
<p>Dies ist das Minimum. Das bedeutet, dass eine an einem Feld anliegende &#8222;Spannung&#8220; eine Wechselwirkung erzeugen muss die genug Differenz zum Grundrauschen des Feldes aufweist, um wahrgenommen werden zu können. Dieses Minimum kann als das nullte Feld bezeichnet werden, das sich Quer zu allen anderen Feldern verhält.</p>
<p>Ein Maximum ist an der Stelle erreicht, an dem die Spannung eines Feldes selbiges zerreisst. Sodass eine Wechselwirkung zwischen den vorher Wechselwirkenden auf den jeweils relevanten Feldern nicht mehr möglich ist. Dreht man den Prozess um, so beschreibt das Maximum eines Feldes den Punkt des ersten Kontaktes zwischen zwei energetisierten Protagonisten.</p>
<p><strong>Protagonisten einer Feldtheorie</strong></p>
<p>Ein Protagonist ist im Kontext dieses Artikels ein Objekt, welches Informationen empfangen, verändern und senden kann. Dies kann auf niedrigster Ebene rein passiv erfolgen; also als Teil-Absorbtion und Teil-Reflexion. In diesem Kontext wird hier auch der Begriff der Kommunikation verwendet – als ein zunächst nicht weiter differenzierter Austausch von Informationen zwischen zwei oder mehr dieser Protagonisten.</p>
<p>Als kommunikationsprozessrelevante Entität – also hier kurz &#8222;Protagonist&#8220; – kann nun je nach Perspektive ein Individuum, eine Gruppe, ein Medium oder auch ein Ereignis bezeichnet werden. Eine Gruppe soll hier aber nicht zwangsweise als statische Einheit einer definierten Anzahl von Individuen, sondern als dynamisches Setting einer Situation verstanden werden.</p>
<p>Der Begriff eines PROtagonisten erscheint mir gegenüber einer &#8222;totalen Systemtheorie&#8220; an dieser Stelle jedoch angebracht, da mein Begriff einer Feldtheorie zwar von weitgehenden systemischen Effekten ausgeht, aber einem bewussten Individuum durchaus die Möglichkeit zugesteht, auf dem Wellen einer systemischen Welt reiten zu können. Also deren Effekte ausnutzen, ohne sich die Welle selbst Untertan machen zu können.</p>
<p><strong>Überlagerungen von Feldern</strong></p>
<p>Überlagerungen treten auf, wenn sich die Felder selbst gegenseitig beeinflussen. Dazu müssen sie eins von zwei einfachen Kriterien erfüllen. Sie müssen von gleicher Art sein oder die Absorbstions- und Reflexionseigenschaften hinsichtlich eines anderen Feldes als des eigenen von mindestens einem Protagonisten des Feldes verändern.</p>
<p><strong>Maßeinheiten</strong></p>
<p>Da ich es mir hier bequem gemacht habe und von einer allgemeinen ästhetischen Feldtheorie dynamischer Netze spreche, ist die jeweilige Maßeinheit abhängig von der Art des Feldes, welches zwischen den Beteiligten anliegt: Das Feld ist stets von der &#8222;Substanz&#8220;, deren Wechselwirkung es beschreibt. Und so ist auch seine Maßeinheit zu wählen.</p>
<p>Ein gedachtes Modell welches beispielsweise nur die Wechselwirkungen Geld, Zeit und Aufmerksamkeit kennt, wird durch deren Maßeinheiten in einer für Menschen nutzbaren Einheit beschrieben.</p>
<p><strong>Entropie und Ektropie</strong></p>
<p>In einem thermodynamischen Sinne ist das Gesamtsystem unserer Definition hier, in dem alle <em>relevanten</em> Wechselwirkungen stattfinden, nicht die größtmöglich denkbare Box; sondern ein klar abgegrenzter Raum, dem beständig Energie hinzugeführt wird. Und nur solange dies gegeben ist, wird die hier vorgeschlagene Sprache anwendbar sein.</p>
<p>So gehe ich hier nicht von Systemen aus, die eine absolute Entropie oder Ektropie erreichen – vielmehr gehe ich von Systemen aus, die in beide Richtungen streben, durch die permanente Energiezufuhr jedoch dynamische Eigenschaften aufweisen und sich &#8222;umentscheiden&#8220; können.</p>
<p>Praktische Beispiele zur Bedeutung dieser Begriffe, ihre Phänomene und weitere Hintergründe haben wir in der <a title="Ästhetische Gesellschaft - Session.Two" href="http://vimeo.com/8848403">zweiten Session</a> der <a title="Die Ästhetische Gesellschaft" href="http://vimeo.com/channels/aesthetic">Ästhetischen Gesellschaft</a> diskutiert und hat <a title="Betweendrafts: Intro zur zweiten Session der ästhetischen Gesellschaft" href="http://betweendrafts.com/2010/01/25/die-aesthetische-gesellschaft-session-two-ein-wavetank-videocast/">J. hier</a> angerissen.</p>
<p>Hier sei jedoch noch gesagt, dass durch Energiezufuhr in ein generell evolvierendes System, die Entwicklung innerhalb des Systems beschleunigt ablaufen <em>muss</em>. (Das bleibt an dieser Stelle wie vieles andere hier: zunächst eine Behauptung.)</p>
<p>Hinsichtlich eines einzelnen Feldes ist Entropie nicht mit seinem Minimum und Ektropie nicht mit seinem Maximum gleichzusetzen. Entropie ist vielmehr die Richtung in der ein Minimum strebt und Entropie die Richtung des Maximums (sozusagen sein &#8222;Omegapunkt&#8220;). Erreichen kann ein Feld diese Pole jedoch nie, da aus der oben stehenden Reflexion die Grenzen des sinnvoll wahrnehmbaren schon vorher passiert werden (was auf der einen Seite dem Minimum und auf der anderen dem Maximum entspricht).</p>
<p><strong>Forderungen</strong></p>
<p>Angesichts der These, dass die &#8222;Welle nur geritten, aber nicht dressiert werden kann&#8220;, wird es schwer bis unmöglich, von einem allgemeinen ästhetischen Imperativ zu sprechen. Ein intentionaler ästhetischer Imperativ ist aber nicht nur möglich, sondern auch ratsam. Für ein Individuum, das innerhalb einer Gruppe erfolgreich sein möchte, für eine Gruppe, die gegenüber anderen Gruppen erfolgreich sein möchte.</p>
<p>Zumindest immer dann, wenn von einem evolutionären Weltbild ausgegangen wird, in dem Evolution selbst, keine Entscheidung eines Protagonisten, sondern ein Systemen inhärenter &#8222;Zustand&#8220; ist.</p>
<p>Dabei muss man gar nicht den Schiller&#8217;schen Ästhetik-Begriff bemühen; sondern nur ein weitreichendes Verständnis für die unter der Kulturschicht liegende ästhetische Relation zwischen den Phänomenen des Handelns haben. Mehr dazu, in der <a title="Die Ästhetische Gesellschaft - Session.One" href="http://vimeo.com/8556223">ersten Session der Ästhetischen Gesellschaft</a>.</p>
<p>Dieses Minimalziel verfolgend tut ein Individuum gut daran, stets so zu handeln, dass sein Handeln die eigene Ektropie gegenüber der (jeweils) eigenen Gruppe vergrößert und gleichzeitig die Ektropie der Gruppe gegenüber anderen Gruppen so vergrößert, dass kein Maximum zwischen dem Individuum und &#8222;seiner&#8220; Gruppe, sowie dieser Gruppe und relevanten anderen Gruppen überschritten wird.</p>
<p><em>Wie drückt sich dieses &#8222;Tun&#8220; aus? </em></p>
<p>In einer bewussten Entscheidung zur harmonisch ausgewogenen Selbstexposition gegenüber dem lokal (oder spatial?) allgemein Wahrscheinlichen und dem entsprechenden Unwahrscheinlichen.</p>
<p>Selbsterhaltung darf also nicht als das Erreichen einer statischen Grenze verstanden werden. Vielmehr ist sie ein hochdynamischer Prozess dessen Rahmenbedingungen durch die für die jeweiligen Protagonisten relevanten Felder und deren Machtpotential im Kontext einer gegebenen Situation definiert werden.</p>
<p><strong>Wozu 2</strong></p>
<p>Das oben genannte Wozu konkretisierend, ist dies hier ein Schritt zur Manifestation meines Verdachtes, dass Dinge wie Aufmerksamkeit, Geld, Zeit, Differenz, … nicht statisch, binär oder sonst irgendwie anders sind als denn dynamische Felder. Deren Wechselwirkung sich in einem abstrakten &#8222;Macht-Feld&#8220; manifestiert.</p>
<p>Aus Sicht einer Netzwerkkommunikation sind sie selbst keine Einheiten, sondern spannungsgeladenen Relationen. Und mir scheint es an der Zeit zu sein, dies als mögliche Beschreibung von gesellschaftlichen Phänomenen oder auch business Prozessen hinsichtlich einer Hochvernetzung zu denken.</p>
<p><strong>XYZ</strong></p>
<p>folgt… Der erste Anfang wurde hier jetzt gemacht…</p>
<p><strong>Kredits</strong></p>
<p>Meine Gedanken und Thesen in diesem Artikel basieren zu einem nicht zu verachtenden Teil auf einem Prozess, den <a title="Tim" href="http://bruysten.com/">ich</a> gemeinsam &#8222;hier im WaveTank&#8220; mit <a title="Dr. J. Martin" href="http://betweendrafts.com/">Dr. J.</a> und <a title="Siggi Becker" href="http://www.siggibecker.de/blog/">Siggi</a> vollzogen habe.</p>
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		<title>Paul Strassmann on Information Management and Organizational Entropy</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 16:37:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Szenarien]]></category>
		<category><![CDATA[ectropy]]></category>
		<category><![CDATA[entropy]]></category>
		<category><![CDATA[information]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[management]]></category>
		<category><![CDATA[organization]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>

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		<description><![CDATA[A lecture given by Paul Strassmann on measuring the disordered inefficiencies (e.g. entropy) of organizations, using I.T. spending as an indicator.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>A lecture given by <a title="Strassmann Inc." href="http://strassmann.com/">Paul Strassmann</a> on measuring the disordered inefficiencies (e.g. entropy) of organizations, using I.T. spending as an indicator.</p>
<p><object id="VideoPlayback" style="width: 400px; height: 326px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=9103105798586344753&amp;hl=en&amp;fs=true" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="VideoPlayback" style="width: 400px; height: 326px;" type="application/x-shockwave-flash" width="100" height="100" src="http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=9103105798586344753&amp;hl=en&amp;fs=true" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Die Ästhetische Gesellschaft &#8211; Session.One</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 18:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Ästhetische Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Agents]]></category>
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		<description><![CDATA[
Der Start eines neuen Projektes des Wavetanks: Die Ästhetische Gesellschaft. Wir nehmen uns die Zukunft vor und breiten sie in der Gegenwart aus.Ausgangspunkt der ersten Session ist zunächst die Feststellung, ob nicht die exorbitante Zunahme an Software-Bots und digitalen Agenten schon allein zu einer neuen Gesellschaftsform führen muss.
Und auch, ob nicht im Sinne der Ästhetik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8556223&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8556223&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Der Start eines neuen Projektes des Wavetanks: Die Ästhetische Gesellschaft. Wir nehmen uns die Zukunft vor und breiten sie in der Gegenwart aus.<br style="padding: 0px; margin: 0px;" /><br style="padding: 0px; margin: 0px;" />Ausgangspunkt der ersten Session ist zunächst die Feststellung, ob nicht die exorbitante Zunahme an Software-Bots und digitalen Agenten schon allein zu einer neuen Gesellschaftsform führen muss.</p>
<p>Und auch, ob nicht im Sinne der Ästhetik Schillers, dies eine &#8222;Ästhetische Gesellschaft&#8220; sein muss.<br style="padding: 0px; margin: 0px;" /><br style="padding: 0px; margin: 0px;" />Zum Hintergrund gibt es einen Artikel im Wavetank: <a title="Bot-mediated Reality" href="http://wavetank.de/2010/01/bot-mediated-reality/">Bot-mediated Reality</a></p>
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		<title>Erfolgsfaktoren von Teams und kollaborativer Software</title>
		<link>http://wavetank.de/2009/09/erfolgsfaktoren-von-teams-und-kollaborativer-software/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 09:34:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
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		<category><![CDATA[Kollaboration]]></category>
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		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>

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		<description><![CDATA[Was bedeutet es eigentlich, zu kollaborieren? Was sind die Parameter, die hergestellt sein müssen, damit eine Gruppe, mit oder ohne technologischer Unterstützung kollaborieren kann? Hier einige Gedanken aus der eigenen Erfahrung, zur Diskussion und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Vertrauen in die strukturelle und fachliche Selbsteinschätzung der Teammitglieder untereinander und ein Verständnis für die daraus erwachsenden Handlungsspielräume [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Was bedeutet es eigentlich, zu kollaborieren? Was sind die Parameter, die hergestellt sein müssen, damit eine Gruppe, mit oder ohne technologischer Unterstützung kollaborieren kann? Hier einige Gedanken aus der eigenen Erfahrung, <em>zur Diskussion</em> und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.</p>
<ol>
<li>Vertrauen in die strukturelle und fachliche Selbsteinschätzung der Teammitglieder untereinander und ein Verständnis für die daraus erwachsenden Handlungsspielräume des Einzelnen</li>
<li>Vertrauen in die, gemessen an der in Punkt 1 aufgestellte Messlatte, der fachliche, organisatorische, strukturelle und politische Kompetenz der anderen.</li>
<li>Keine, oder kaum Überschneidung der Kernkompetenzen der Teammitglieder</li>
<li>klare Verantwortungsverteilung und -struktur mit einem fachlichen und/oder organisatoruschen Schwerpunkt für jedes Teammitglied</li>
<li>Faire und diskursive Beratung im Team, aber keine Debatten</li>
<li>Im Zweifel entscheidet der Verantwortliche</li>
<li>Team != Demokratie</li>
<li>Teamgröße einstellig halten, am besten mindestens drei und maximal siebeb Mitglieder</li>
<li>Saubere und verständliche Meetingregeln, egal ob online oder offline, synchron oder asynchron</li>
<li>Ziel und Zwischenziele sollten verstanden und von der absolut überwiegenden Mehrheit der Teammitglieder unterstützt werden</li>
<li><em>[Monogeschlechtliche Zusamme</em><em>nsetzung (?)]</em></li>
</ol>
<p><span id="more-175"></span></p>
<p>Unterstützt Wave diese Faktoren? Zur Zeit eher nicht, sehr viel wird der &#8222;organisatorischen Ebene&#8220; überlassen. Dies ist dann kein Problem, wenn die soziale Sphäre des Teams diese Faktoren natürlich aus sich selbst hervorbringt. Tut sie dies jedoch nicht, so reicht es nicht aus, dass eine Software einen möglichst freien Wissensfluss begünstigt.</p>
<p>Bei Wikipedia haben diverse Phänomene, die besonders der oben angesprochenen Kompetenzproblematik entsprungen sind, zu einer Erhöhung der Verdienten geführt. Eine Methode, die einem öffentlichen Medium gut entspricht, wenn die zur Erhöhung führenden Wege transparent und fair genug ist. So fair, dass eine ausreichende Menge (20%, 1% ?) von Vorreitern entsteht.</p>
<p>Was ist aber in Gruppen, in denen die Mitglieder nicht sämtlich durch eine intrinsische Motivation getrieben sind? Wertet man diverse Studien zum Thema optimistisch aus, so sind nur rund 10% der Arbeitnehmer in Deutschland überhaupt motiviert bei der Arbeit… was entweder zu einer niedrigen effektiven Produktivität, oder dem Einsatz extrinsischer Motivation führt, die nicht zwangsläufig eine angenehme Situation ist. (Im weiteren Kontext ist auch auch der Artikel von Jay interssant: <a title="Google Wave in den Wissenschaften" href="http://wavetank.de/2009/08/google-wave-in-den-wissenschaften/">Google Wave in den Wissenschaften</a>, sowie mein Artikel <a title="Google Wave Business Application" href="http://wavetank.de/2009/08/google-wave-business-application/">Google Wave Business Applicaton</a>)</p>
<p>Hieraus kann man zwei Schlüsse ziehen. Erstens könnten Freelancer, kleine Gruppen, dynamische, freie Teams dank kollaborativer Software auch großen Konzernen als ernsthafte Konkurrenten gegenübertreten. Und sollte eine Software, wie etwa Google Wave, gleichzeitig ein Trust-System für ökonomische Verdichtung bieten, dann könnte diese Konkurrenz auch dann realisierbar sein, wenn infrastrukturelle Mittel notwendig sind. Aber das ist ein Gedanke für einen anderen Artikel. (siehe dazu auch den Artikel von Siggi Becker: <a title="Disruption und Konflikt" href="http://wavetank.de/2009/08/disruption-und-konflikt-audio-und-folien/">Disruption und Konflikt</a>)</p>
<p>Der zweite Schluss beginnt den gedanklichen Kreis dieses Artikels zu schließen. Es bedarf eines strategischen Verständnisses einer sozialen und ökonomischen Kommunikationskultur. Zahlreiche Hierarchien und deren politische und damit auch kommunikatorische Implikationen in Gesellschaften beruhen auf einer anderen kommunikations- und kollaborationstechnologischen Basis. Die Überreste des Industriezeitalters sind noch überall spürbar und die in Firmen eingesetzte Software bedient noch häufig die Metaphern dieser Zeit.</p>
<p>Von daher ist die Metapherlosigkeit von Wave vielleicht sogar ein nützliches Wischen der Tafel. Es kam mir der Gedanke, die Aufgabe von Wave könnte in der Rückbetrachtung in einigen Jahren genau aus diesem Zweck bestehen. Doch auch dies führt uns in einen anderen zukünftigen Artikel. (siehe dazu auch Siggis Gedanke: <a title="Re-Label" href="http://wavetank.de/2009/08/relabel/">Re-Label</a>)</p>
<p>Die Herausforderung liegt demnach primär nicht auf der technischen Ebene. Nicht, dass ich dies für eine neue Erkenntnis halten würde. Jedoch wird es an dieser Stelle noch einmal explizit deutlich: Erfolgsfaktoren von kollaborativer Software sind weit jenseits des technischen Rahmens zu finden. Die Bedeutung einer sauberen, sicheren und performanten technologischen Realisierung sollte aber in keinem Fall unterschätzt werden.</p>
<p>Die Erfolgsfaktoren sind aber eher Dinge wie:</p>
<ul>
<li>Adaptierung an die soziale und motivatorische Konstitution eines Teams (ein &#8222;Schieberegler&#8220; zwischen organisatorischen und formal-technischen Regeln)</li>
<li>Herstellung einer vertrauenswürdigen Umgebung (Das bedeutet: verständlich, klar, transparent, sicher, …)</li>
<li>… und damit auch: Herstellung eines gemeinsamen semiotischen Raumes</li>
<li>Flow fördernd (Erkennbarkeit von Strukturen, Zwischenzielen, Ergebnisstufen und dem übergeordneten Zweck, …)</li>
<li>… und damit auch: Ein ästhetisches, angenehmes, gut strukturiertes Interface</li>
<li>Beschleunigung des tatsächlichen Kreationsprozesses / der produktiven Arbeit</li>
<li>… und damit auch: Sichtbarmachung von Ergebnissen und Erfolgen sowie von Lücken und Fehlern</li>
<li>Transformierbarkeit und Wiederverwendbarkeit von Daten, Informationen und Wissen</li>
<li>und schließlich; in der Summe der Gedanken: Ein atemberaubend gutes Interaktionsdesign</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Twitter vs. Wave</title>
		<link>http://wavetank.de/2009/08/twitter-vs-wave/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 22:48:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J. Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Szenarien]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Anläßlich des gestrigen Eintrags auf dem Google Developer Blog, daß die API in Richtung Secure Authentication getweakt wurde und der Twitter-Bot “Tweety” nun OAuth nutzen kann, erinnerte ich mich wieder an die Frage, die ich mir schon stellte, als ich zum ersten Mal von Tweety hörte: wozu.
Ich finde es ausgesprochen nervig, wenn Kommunikationskanäle nur deswegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Anläßlich des gestrigen Eintrags auf dem Google Developer Blog, daß die <a href="http://googlewavedev.blogspot.com/2009/08/tweety-sample-improved-with-oauth.html">API in Richtung Secure Authentication getweakt wurde</a> und der Twitter-Bot “Tweety” nun OAuth nutzen kann, erinnerte ich mich wieder an die Frage, die ich mir schon stellte, als ich zum ersten Mal von Tweety hörte: <em>wozu</em>.</p>
<p>Ich finde es ausgesprochen nervig, wenn Kommunikationskanäle nur deswegen miteinander vernetzt werden, weil es möglich ist — so wie der Berg, der eben da ist. Wer zum Beispiel hat wovon einen Mehrwert, wenn der Twitter-Account im Minutentakt mit abgeschnittenen tumblr-Einträgen und deren URLs befüllt wird? Weder kann ich mir vorstellen, was die Twitter-Timeline in der Wave zu suchen hat, außer als Machbarkeitsstudie, noch sehe ich, von Einzelfällen abgesehen, dauerhaft geistige Nährwerte darin, Blips auf Twitter zu veröffentlichen. </p>
<p>Oder sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht? Für das Einbinden einer Wave oder Teilen einer Wave in ein Blog, ein Wiki oder ein Content Management System (<a href="http://googlewavedev.blogspot.com/2009/08/prototyping-drupal-module-for-google.html">Drupal-Prototyping ist zum Beispiel in der Pipeline</a>) kann ich mir jede Menge hochcooler Szenarien vorstellen, wo das toll &#038; sinnvoll ist. Aber mir fällt nicht ein einziges tolles &#038; sinnvolles Szenario zu Wave-cum-Twitter ein. Twitter ist kein Kommunikationstool im Sinne eines Kollaborationstools, und selbst wenn anhaltende Dialoge sicherlich auch auf Twitter geführt werden können, ergibt es deutlich weniger Sinn, sie in eine Wave einzubinden, als den Dialog gleich in der Wave zu führen.</p>
<p>Oder fallen euch dauerhaft produktive Szenarien ein, Blips und Tweets zwischen Wave und Twitter hin und herzufüttern? Dann freue ich mich über Hinweise in den Kommentaren.</p>
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