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	<title>Wavetank &#187; Event</title>
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	<description>everything collaboration</description>
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		<title>Der Ort, die Zeit</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 23:35:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kollaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Messen, Kongresse, Konzerte, Parteitage, Events (…) haben implizit einen neuen Anspruch übergestülpt bekommen. Wer Vernetzung und Kommunikationstechnologie ernst nimmt, sollte im Zeitalter des Internets einen guten Grund haben, jemanden vor Ort zu bitten. Der Transfer von Informationen, oder performative Redundanz hatten sicherlich in vergangenen Epochen ihre gesunde Berechtigung, sich in lokalen Veranstaltungen zu manifestieren. 2010 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Messen, Kongresse, Konzerte, Parteitage, Events (…) haben implizit einen neuen Anspruch übergestülpt bekommen. Wer Vernetzung und Kommunikationstechnologie ernst nimmt, sollte im Zeitalter des Internets einen guten Grund haben, jemanden vor Ort zu bitten. Der Transfer von Informationen, oder performative Redundanz hatten sicherlich in vergangenen Epochen ihre gesunde Berechtigung, sich in lokalen Veranstaltungen zu manifestieren. 2010 jedoch sind sie schlicht eine Zumutung. Oder?</p>
<p><span id="more-534"></span></p>
<p>Sitzen und lauschen können diverse Medien besser transportieren. Ein qualitativer Diskurs ist im Netz ebenfalls etablierbar. Ein Beispiel mögen nur die Facebook-Seiten von &#8222;<a title="Facebook: ZDF Heute" href="http://www.facebook.com/ZDFheute">ZDF heute</a>&#8220; oder &#8222;<a title="McK Quarterly" href="http://www.facebook.com/mckinseyquarterly">McKinsey Quarterly</a>&#8220; sein. Wozu sammelt man also Leute an einem Ort zu einer Zeit zusammen, wenn digitalisierte Diskurse durch technologische Unterstützung asynchron, kontextuell und ubiquitär verfügbar sein können; wenn die monetären und ökologischen Kosten einer echten Veranstaltung ungleich viel höher sind? Wenn die Qualität, mit der ich einen Sprecher beobachten und seiner Rede folgen, pausieren, verifizieren, falsifizieren, kontrollieren, redigieren, weiter publizieren (…) kann, im Digitalen so viel höher sein kann?</p>
<p>Nach einer gemeinsamen Veranstaltung hat <a title="Code Concept Atmo Being" href="http://www.siggibecker.de/blog/archives/2007/09/2-webmontag-dusseldorf/">sich Siggi mal zu etwas hinreissen lassen</a>, was ein erster Ansatz sein kann: Der Grund, warum eine räumlich und zeitlich synchrone Veranstaltung Sinn macht, muss in den Möglichkeiten begründet sein, die nur dieser real-existierende Raum bietet: Die Inszenierung der Versammlung: Was wurde erreicht; welcher Vortrieb welcher Profession hat stattgefunden? Zu welchem Gewinn haben die Teilnehmer durch ihre unmittelbare Interaktion beigetragen?</p>
<p>Und: Welche Qualität verdankt dieser Gewinn der lokalen Zusammenkunft?</p>
<ol>
<li>Eine tatsächlicher intellektueller Zugewinn: Die Präsentation von etwas Neuem</li>
<li>Ein spontaner Diskurs, dessen Inszenierung im Moment einen emergenten Prozess provoziert</li>
<li>Die Schaffung einer Atmosphäre der Gemeinschaft</li>
<li>Eine öffentliche Manifestierung des Seins einer Gruppe</li>
</ol>
<p>Nun hatte in der vergangenen Woche <a title="T-Systems MMS" href="http://www.t-systems-mms.com/">T-Systems MMS</a> in das schöne <a title="Dresden" href="http://www.dresden.de/">Dresden</a> geladen; zum <a title="Dresdener Zukunftsforum" href="http://www.dresdner-zukunftsforum.de/blog/">Future Forum</a>. Wofür ich erstmal sehr dankbar bin. Denn ich habe das schöne Dresden kennen gelernt, konnte einige alte Kontakt auffrische und einige erfrischende neue Kontakte machen.</p>
<p>Ein Future-Forum in der deutschen Provinz. Geladene Sprecher: <a title="Ray Kurzweil" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Raymond_Kurzweil">Ray Kurzweil</a> und <a title="Tim Berners-Lee" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tim_Berners-Lee">Tim Berners-Lee</a>. Weder der eine noch der andere haben allerdings in ihren Vorträgen einen neuen Erkenntnisgewinn formuliert oder gar proviziert. Ray Kurzweil hat zweifelsohne perfekt präsentiert, ist jedoch von vielen Konferenz-Teilnehmern mit seinen Visionen nicht ernst genommen worden. Während Tim Berners-Lee gar nicht über die Zukunft, sondern über die letzten 20 Jahre der Webentwicklung gesprochen hat und aus deren Mängeln eine Forderung zur Verbesserung vortrug. Stichwort: Linked Data. Beide Vorträge kann man ziemlich ähnlich bei TED (<a title="TEd: Ray Kurzweil: How Technology will transform us" href="http://www.ted.com/talks/ray_kurzweil_on_how_technology_will_transform_us.html">Ray</a>, <a title="TED: Tim Berners-Lee: On the Next Web" href="http://www.ted.com/talks/tim_berners_lee_on_the_next_web.html">Tim</a>) oder youtube oder sonst wo im Netz finden.</p>
<p>Zwischen den Vorträgen gab es &#8222;<a title="Dresdener Zukunftsforum: Breakout Sessions" href="http://www.dresdner-zukunftsforum.de/blog/4-dresdner-zukunftsforum/future-space/">Sessions</a>&#8220; in denen kleine Teams kurze Gedanken vortrugen, die teilweise kontrovers diskutiert wurden. Ein generell guter Gedanke, auf jeden Fall sehr viel zukunftiger als die Wiederholung einer Performation von zwei alten Männern.</p>
<p>Drei Fragen deshalb:</p>
<ol>
<li>Gibt es nicht in Dresden, Darmstadt, Aachen, Düsseldorf, Genf… Forscher, Visionäre, Utopisten, die den Stallgeruch des Forschens an der Zukunft besser in ein solches Forum tragen können? Frischer, ungehobelter, authentischer?</li>
<li>Ist eine inszenierte Wiederholung des Themas &#8222;Zukunft&#8220; überhaupt angemessen?</li>
<li>Ist die Form eines Vortrages, dem Thema &#8222;Zukunft&#8220; überhaupt angemessen?</li>
</ol>
<p>Alle drei Fragen sollen sich durch das vorher geschriebene bereits von selbst beantworten. Wenn also ein Kommunikations-Konzern in seinen kulturellen Gesten noch in der Moderne verhaftet ist, ist es kein Wunder, dass die Gesellschaft sich mancherorts, manchmal zerrissen fühlt. Zerrissen zwischen dem Anspruch Ernst zu machen mit den eigenen Errungenschaften und dem Nachziehen oder Vorschubsen der Gestrigen.</p>
<p>Welches Bild mag wohl Ray Kurzweil nun haben, dass er in die deutsche Provinz gerufen wurde, um für einen der größten Konzerne des Landes als Repräsentant für die Zukunft zu sprechen? Und welches Bild mag nun der aufgeklärter und der unaufgeklärte Gast haben, die einer Inszenierung des 20. Jahrhunderts beiwohnten und die als &#8222;Zukunfts-Forum&#8220; gelabelt war.</p>
<p>Ein typischer Fall, in dem der Gedanke des WARUM nicht der Gedanke des WOZU prägend war und so leider das Klassenziel nicht erreicht wurde. Ein Klassenziel was Barcamps, Wavewednesdays, Webmontage usw. in den letzten 10 Jahren aufgestellt haben: Die inspirierende Veranstaltung, bereit für einen emergenten Prozess. Wo auch immer der hinführen möge.</p>
<p>Sich ernsthaft auf die Zukunft vorbereiten, bedeutet nicht sie zu inszenieren zu suchen, sondern ihre Manigfaltigkeiten zu akzeptieren, ihre Unsicherheiten spielerisch aufzugreifen und vielfältige Bilder und Eindrucke von etwaigen, konkurrierenden Szenarien zu bekommen.</p>
<p>Im Chat brachte Siggi mich gerade auf einen weiteren, abschließenden Gedanken; was der allgemeine Anspruch einer Inszenierung &#8222;an sich&#8220; ist. Welche ethischen Prinzipien müssen in einer Zeit an Inszenierungen geheftet werden (dazu sollen hier auch Werbespots, Schulen oder Parlamente zählen), in der es zahlreiche Technologien mit dem Potential gibt, die Welt vollständig aus den Angeln zu heben (Nano, Nano-Assembling, Bio, Synth-Bio, Robotik, Nano-Robotik, Medizin, Computing, …).</p>
<p>Man könnte also radikalisierend formulieren, dass bei einer Veranstaltung, die das Label &#8222;Zukunft&#8220; trägt, ganz besonders hinterfragt werden darf, ob sie den Teilnehmern in einem exponentiell beschleunigten technologischen, techno-sozialen und soziologischen Umfeld (= 21. Jhd.) durch Repetition einer allgemein verfügbaren Inszenierung nicht tatsächlich die Zukunft verweigert.</p>
<p>________________________</p>
<p>Lesenswert im Kontext:</p>
<ul>
<li><a title="Digital Everything" href="http://wavetank.de/2010/05/digital-everything/">Digital Everything</a></li>
<li><a title="Complexity &amp; Processity" href="http://wavetank.de/2010/05/complexity-processity/">Complexity &amp; Processity</a></li>
<li><a title="Vom kulturellen Wirkungsquantum" href="http://wavetank.de/2010/04/vom-kulturellen-wirkungsquantum/">Vom kulturellen Wirkungsquantum</a></li>
<li><a title="Differenzen stückeln" href="http://wavetank.de/2010/02/differenzen-stuckeln/">Differenzen stückeln</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Fundamente, Aussichten und eine Konferenz</title>
		<link>http://wavetank.de/2010/03/co-x/</link>
		<comments>http://wavetank.de/2010/03/co-x/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 17:27:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Event]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Kontext der Themen des Wavetank haben wir gemeinsam mit dem Corps Verlag (Verlagsgruppe Handelsblatt) eine Konferenz geplant. Eine Konferenz (www.co-x.eu), die Themen, die wir hier eher offen, spontan und experimentell durchmäandern mit unserem Business-Alltag verbindet.
Natürlich ist der hiesige Diskurs vor allem Reflexion, Translation, vielleicht manchmal Evolution und selbstbewussterweise auch bisweilen Disruption. Doch stecken wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Im Kontext der Themen des Wavetank haben wir gemeinsam mit dem <a href="http://www.corps-verlag.de">Corps Verlag</a> (Verlagsgruppe Handelsblatt) eine Konferenz geplant. Eine <a title="Co-X. Die Konferenz 2010 für Entscheidungsträger in der vernetzten Welt" href="http://www.co-x.eu">Konferenz</a> (<a title="Co-X: Die Konferenz 2010 für Entscheidungsträger in der vernetzten Welt" href="http://www.co-x.eu">www.co-x.eu</a>), die Themen, die wir hier eher offen, spontan und experimentell durchmäandern mit unserem Business-Alltag verbindet.</p>
<p>Natürlich ist der hiesige Diskurs vor allem Reflexion, Translation, vielleicht manchmal Evolution und selbstbewussterweise auch bisweilen Disruption. Doch stecken wir alle aus ganz verschiedenen Richtungen in diesem dynamischen Konstrukt, welches gemeinhin mit &#8222;der Markt&#8220; umschrieben wird.</p>
<p>Also vormerken: 29. April 2010 in Düsseldorf: &#8222;<strong><em>Co-X: Die Konferenz für Entscheidungsträger in der vernetzten Welt</em></strong>&#8220;.</p>
<p><span id="more-403"></span></p>
<p>Die Konferenz richtet sich an Entscheidungsträger und zirkelt einen Bogen von den juristischen Implikationen kollaborativer Online-Arbeit über die Chancen und Risiken für das Marketing in einer vernetzten Welt, bis hin zur konkreten Darstellung von Möglichkeiten kollaborative Netzwerke zu ko-kreativen zu machen.</p>
<p>Weitere Fragen, die in den verschiedenen Vorträgen beantwortet werden:</p>
<ul>
<li>Wo stecken Chancen und Risiken bei der Nutzung von sozialen Netzwerken für Unternehmen?</li>
<li>Was sind die Keylearnings für Unternehmen aus sozialen Netzwerken für interne und externe Kommunikation?</li>
<li>Wem gehört eigentlich das Ergebnis eines E-Mail-Brainstormings?</li>
<li>Wie lassen sich interne wie externe Netzwerke als Prediction-Markets nutzen?</li>
<li>Wie lassen sich mit Netzwerken OnBoarding-Prozesse drastisch vereinfachen?</li>
<li>Welche Learnings sind für B2B- oder B2C-Prozesse wirklich relevant?</li>
<li>Wie lassen sich Innovationen aus Netzwerken generieren?</li>
<li>Wo ist der &#8222;jetzt-patentieren-Knopf&#8220; im Browser?</li>
<li>usw. usf.</li>
</ul>
<p>Zusammengefasst:</p>
<ol>
<li>Sechs Vorträge aus verschiedenen Fachgebieten</li>
<li>Hands-On Session für zukunftsweisende Tools wie beispielsweise Wave</li>
<li>Moderiertes Panel, in dem die Referenten sich den Fragen der Konferenzteilnehmer stellen</li>
</ol>
<p>Glücklicherweise konnten wir ein paar wirklich ausgewiesene Experten gewinnen, Fachvorträge zur Konferenz beizutragen. Sodass wir nun das folgende Setup präsentieren können (weitere Details zur Agenda gibt es auf <a title="Co-X: Agenda" href="http://www.co-x.eu/konferenz/">co-x.eu/konferenz</a>):</p>
<p><strong>Prof. Oliver Wrede</strong><br />
Kollaboration und Identität: Soziale und kommunikative Aspekte zwischen Unternehmen und Mitarbeitern &gt;&gt; <a title="Prof. Oliver Wrede: Kommunikation und Identität: Soziale und kommunikative Aspekte zwischen Unternehmen und Mitarbeitern" href="http://www.co-x.eu/2010-01-09/kollaborierende-individuen-kommunikation-und-identitat/">Details</a>.</p>
<p><strong>Peer Lambertz</strong><br />
Rechtliche Herausforderungen und Perspektiven von (Online-) Kollaboration &gt;&gt; <a title="Peer Lambertz: Rechtliche Herausforderungen und Perspektiven von (Online-) Kollaboration" href="http://www.co-x.eu/2010-01-10/rechtliche-herausforderungen-und-perspektiven-von-online-kollaboration/">Details</a></p>
<p><strong>Dr. Andreas Kessell</strong><br />
Strategien und Empfehlungen für Onlinemarketing im kollaborativen Internet &gt;&gt; <a title="Dr. Andreas Kessell: Strategien und Empfehlungen für Onlinemarketing im kollaborativen Internet" href="http://www.co-x.eu/2010-01-10/andreas-kessell-online-marketing/">Details</a></p>
<p>und dann <a title="Wavetank Impressum" href="http://wavetank.de/impressum/">wir drei</a>:</p>
<p><strong>Dr. phil. J. Martin</strong><br />
Kollaborative Medien für das moderne Marketing als Motor für Produktinnovation und Markenkommunikation &gt;&gt; <a title="Dr. phil. J. Martin: Kollaborative Medien für das moderne Marketing als Motor für Produktinnovation und Markenkommunikation  " href="http://www.co-x.eu/2010-01-09/j-martin-kollaborative-medien-fur-das-moderne-marketing-als-motor-fur-produktinnovation-und-markenkommunikation/">Details</a></p>
<p><strong>Siggi Becker</strong><br />
Zwischen Trend und Utopie: Kollaborative Technologien als Erfolgsfaktor der Zukunft &gt;&gt; <a title="Siggi Becker: Zwischen Trend und Utopie: Kollaborative Technologien als Erfolgsfaktor der Zukunft" href="http://www.co-x.eu/2010-01-09/heuristiken-fur-die-beurteilung-von-zukunften/">Details</a></p>
<p><strong>Tim Bruysten</strong><br />
Chancen und Risiken des mobilen, sozialen und des Realtime-Webs für Unternehmen &gt;&gt; <a title="Tim Bruysten: Chancen und Risiken des mobilen, sozialen und des Realtime-Webs für Unternehmen" href="http://www.co-x.eu/2010-01-10/tim-bruysten-im-portrait-—-das-web-das-social-web-das-mobile-web/">Details</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>2 Google Wave Invites zu verschenken!</title>
		<link>http://wavetank.de/2009/10/2-google-wave-invites-zu-verschenken/</link>
		<comments>http://wavetank.de/2009/10/2-google-wave-invites-zu-verschenken/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 13:46:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siggi Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Google Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei starkem Bedürfnis hier einfach in den Kommentaren melden! 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Bei starkem Bedürfnis hier einfach in den Kommentaren melden! </p>
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		</item>
		<item>
		<title>2. Google Wave Hackathon</title>
		<link>http://wavetank.de/2009/09/2-google-wave-hackathon/</link>
		<comments>http://wavetank.de/2009/09/2-google-wave-hackathon/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 10:05:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise]]></category>
		<category><![CDATA[Federation]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Hackathon]]></category>
		<category><![CDATA[Interface]]></category>
		<category><![CDATA[Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Wave Client]]></category>
		<category><![CDATA[Wave Server]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Wochenende haben wir den 2. Google Wave Hackthon veranstaltet. Wieder im Düsseldorfer richtwert Office. Es war eine völlig andere Runde als beim letzten Mal. Die Teilnehmer sind aus München, Frankfurt und weiteren ähnlichen Distanzen angereist.
Details werden hier in den nächsten Tage sicher noch folgen. Hier deswegen erstmal ein grober Überblick, was wir gemacht haben:

Einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Am vergangenen Wochenende haben wir den 2. Google Wave Hackthon veranstaltet. Wieder im Düsseldorfer <a title="richtwert - Gesellschaft für Kommunikationskultur" href="http://richtwert.eu">richtwert</a> Office. Es war eine völlig andere Runde als beim letzten Mal. Die Teilnehmer sind aus München, Frankfurt und weiteren ähnlichen Distanzen angereist.</p>
<p>Details werden hier in den nächsten Tage sicher noch folgen. Hier deswegen erstmal ein grober Überblick, was wir gemacht haben:</p>
<p><span id="more-247"></span></p>
<p><strong>Einen eigenen Google Wave Federation Server aufgesetzt<br />
<span style="font-weight: normal;">Erstaunlich schnell lief der Server und mittels des mitgelieferten Clients (Console) war das Anlegen von Waves und das kollaborative Editieren einfach möglich. Erstaunlich schnell meint hier: 30 Minuten. Lief auf einem älteren Dell Laptop und läuft nun auf einer gemeinsamen Testplattform auf einem Server im Web.</span></strong></p>
<p><strong>Einen eigenen (kleinen) Google Wave Client gebaut<br />
</strong>Hier wird das Leben schon deutlich komplexer. Das Client-Server Protokoll hat es durchaus in sich; trotzdem lief nach einigen Stunden fummeln ein kleiner browser-basierter Client. Diese rein technische Übung hat aber gezeigt, dass es möglich ist, quasi beliebige Clients zu bauen. Was uns beim nächsten Punkt deutlich den Kopf freigemacht hat.</p>
<p><strong>Konkrete Ansätze für ein Wave Interface konzipiert<br />
<span style="font-weight: normal;">Und ja: je länger wir mit Wave arbeiten, desto sicherer sind wir: Google hat einen interessanten und sicher richtigen, jedoch eher didaktischen Schachzug mit der Gestaltung des eigenen aktuellen Clients gemacht. Bedenkt man jedoch das Potential, so bekommt dieser Client die Note <em>ungenügend</em>. Daher haben wir einen vollkommen neuen Ansatz entwickelt, der selbstbewusst das Label bekommt: Sehr viel besser. Warum? Er ist viel einfacher verständlich, er benötigt nicht die etwas verkrampfte Metapher des Webmailers, er entspricht der Informationsarchitektur von Google Wave und den darauf gestaltbaren Taxonomien.</span></strong></p>
<p><strong>Fazit?<br />
<span style="font-weight: normal;">Wir bleiben dran. Es wird einen nächsten WaveWednesday geben und auch einen nächsten Wave Hackathon. Diese Technologie ist wirklich spannend und verspricht sehr viel. Ob es nun Google ist, oder im Endeffekt jemand anderes, der hier eine marktreife Lösung liefert, ist uns zur Zeit völlig egal. Sollte es jemanden gelingen, so hat diese Technologie das Potential disruptiv wirken zu können. Sollten emergente Effekte mit anderen Technologien, wie auch kulturellen Veränderungen auftreten, kann Wave sogar ein Baustein in einem größeren Bauwerk sein. Meine <a title="Zeitalter - Google Wave Preview" href="http://blog.bruysten.com/2009/06/05/zeitalter/">ersten Vermutungen im Juni</a> waren also ganz richtig…</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Siehe in diesem Kontext auch den Artikel &#8222;<a title="Disruption und Konflikt" href="http://wavetank.de/2009/08/disruption-und-konflikt-audio-und-folien/">Disruption und Konflikt</a>&#8220;.</span></strong></p>
<p><strong>Handlungsempfehlung für Firmen?<br />
<span style="font-weight: normal;">Wave bleibt eine hochspannende Technologie für jede Form von Business. Für Netzwerke von Freiberuflern genauso wie für Konzerne, Parteien, Vereine, die Industrie… An dieser Stelle wird oft gefragt: &#8222;und, werden wir damit Lotus Notes los?&#8220;. Meine Antwort zur Zeit: &#8222;…spielt überhaupt keine Rolle&#8220;. In Verbindung mit anderen Technologien, wie etwa einem echten Wissensmanagement kann eine produktive Ausbaustufe von Wave in alle Umgebungen, die irgendwie web-enabled sind integriert werden; oder diese Umgebungen in sich integrieren. Oder beides.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Die richtige Frage lautet daher eher: &#8222;Können wir mit einer Technologie wie beispielsweise Wave einen signifikanten Wettbewerbsvorteil erzielen?&#8220;. Und die Antwort hierauf lautet eindeutig &#8222;Ja &#8211; aber nur, wenn es eine moderne und selbstbewusste Kommunikations- und Vertrauenspolitik gibt&#8220;.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Soll Wave in diese Rolle schlüpfen, muss Google es zunächst mal fertig basteln, das Federation-Protokoll richtig zum Laufen kriegen, eine &#8222;Google Wave Enterprise Applience&#8220; herausbringen oder <a title="Tweet: Google Wave auf USB Sticks" href="http://twitter.com/wavetank/status/4101176875">Wave USB-Sticks</a>… Dann sind die <a title="Google Wave und das BSI" href="http://wavetank.de/2009/09/google-wave-und-das-bsi/">kürzlich vom BSI geäußerten Punkte</a> wirklich <em>no-brainer</em>.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Siehe in diesem Kontext auch den Artikel &#8222;<a title="Google Wave Business Application" href="http://wavetank.de/2009/08/google-wave-business-application/">Google Wave Business Application</a>&#8220;.</span></strong></p>
<p><strong>Konsequenzen für den theoretischen Unterbau</strong><br />
Immer wieder stoßen wir auf den Punkt, dass es einer präziseren Definition der Begriffswelten rund um das Thema der Zusammenarbeit, des kreativen und produktiven Miteinanders bedarf. Dies betrifft bei weitem nicht nur die Erfahrungen mit Wave; sondern auch unsere Erfahrungen mit dem Designprozess in Firmen, mit dem Kreativprozess in Enterprises und dem Erfahrungen aus diesem Web/Web2.0. Hier wächst etwas im Hintergrund… es ist noch nicht reif genug, aber wir werden es hier veröffentlichen und zum Diskurs freigeben.</p>
<p>Siehe in diesem Kontext auch den Artikel &#8222;<a title="Erfolgsfaktoren von Teams und kollaborativer Software" href="http://wavetank.de/2009/09/erfolgsfaktoren-von-teams-und-kollaborativer-software/">Erfolgsfaktoren von Teams und kollaborativer Software</a>&#8220;.</p>
<p><strong>Next Step</strong><br />
In sieben Tagen (am 28.09.2009) ist der nächste <a title="Webmontag Düsseldorf" href="http://webmontag.de/location/duesseldorf/index">Düsseldorfer Webmontag</a>. Dort werden wir ebenfalls weitere Details berichten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der nächste Düsseldorfer Web-Montag…</title>
		<link>http://wavetank.de/2009/09/der-nachste-dusseldorfer-web-montag%e2%80%a6/</link>
		<comments>http://wavetank.de/2009/09/der-nachste-dusseldorfer-web-montag%e2%80%a6/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 14:26:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Event]]></category>

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		<description><![CDATA[… steht endlich vor der Tür. Am 28.09.2009, im Combo, einer Derendorfer Sushi &#38;Fusion Küche. Gut erreichbar mit der 707 oder der 715 (Spichernplatz) oder mit der 704 (Schlachthof).
Natürlich wird es sich im Herbst 2009 nicht vermeiden lassen, bei einem Web-Montag auch über Google Wave und andere Kollaborationstools zu sprechen. Das Thema brennt sich ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>… steht endlich vor der Tür. Am 28.09.2009, im <a title="Restaurant Combo" href="http://www.restaurant-combo.de/">Combo</a>, einer Derendorfer Sushi &amp;Fusion Küche. Gut erreichbar mit der 707 oder der 715 (Spichernplatz) oder mit der 704 (Schlachthof).</p>
<p>Natürlich wird es sich im Herbst 2009 nicht vermeiden lassen, bei einem Web-Montag auch über Google Wave und andere Kollaborationstools zu sprechen. Das Thema brennt sich ja zur Zeit durch alle Veranstaltungen… Trotzdem dient ein Web-Montag auch dazu, den Blick über den Tellerrand zu heben. Neben Wave gibt es garantiert noch andere bemerkenswerte Ereignisse…</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<ul>
<li><a title="Webmontag-Wiki" href="http://webmontag.de/location/duesseldorf/index">Webmontag-Wiki</a></li>
<li><a title="Tims Weblog" href="http://bruysten.com">Tim Bruystens Weblog</a></li>
<li><a title="Webmontag Düsseldorf bei XING" href="https://www.xing.com/events/10-dusseldorfer-web-montag-395677">bei XING</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Disruption und Konflikt, Audio und Folien</title>
		<link>http://wavetank.de/2009/08/disruption-und-konflikt-audio-und-folien/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 08:59:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siggi Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Disruption und Konflikt
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			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div style="width:425px;text-align:left" id="__ss_1849346"><a style="font:14px Helvetica,Arial,Sans-serif;display:block;margin:12px 0 3px 0;text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/SiggiB/disruption-und-konflikt" title="Disruption und Konflikt">Disruption und Konflikt</a><object style="margin:0px" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=disko-090812113111-phpapp01&#038;rel=0&#038;stripped_title=disruption-und-konflikt" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=disko-090812113111-phpapp01&#038;rel=0&#038;stripped_title=disruption-und-konflikt" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object>
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		<title>Vortrag vom 2. Wave Wednesday</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 21:43:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Google Wave]]></category>
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		<category><![CDATA[WaveWednesday]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Audio von meinem (Tim) Vortrag vom zweiten Wave Wednesday:
Den Ansatz eines etwas weiterführenden Gedanken habe ich schon heute morgen hier veröffentlicht.
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			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Das Audio von meinem (<a title="Tim Bruysten" href="http://bruysten.com">Tim</a>) Vortrag vom zweiten Wave Wednesday:</p>

<p>Den Ansatz eines etwas <a title="Die Dekohärenz sozialer Systeme" href="http://wavetank.de/2009/08/die-dekoharenz-sozialer-systeme/">weiterführenden Gedanken</a> habe ich schon heute morgen hier veröffentlicht.</p>
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		<title>Disruption und Konflikt</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 21:02:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siggi Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrischer Reporter]]></category>
		<category><![CDATA[Google Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Siggi Becker]]></category>
		<category><![CDATA[WaveWednesday]]></category>

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		<description><![CDATA[It&#8217;s me, Siggi. Einigen wohl bekannt aus der ersten Staffel vom Elektrischen Reporter, einigen aus &#8230;was wyrd. Nun also mit diesen feinen Herren hier in diesem Gehäuse. Die Themen, die uns wie ferngesteuerte Magnetit-Cruise-Missiles aufeinandercrashen liessen, sind gleich gut geeignet sowohl Firmen als auch Staaten zu maltretieren. Womit ich beim Thema meines morgigen Kurzvortrags auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>It&#8217;s me, <a href="http://blogoscoped.com/archive/2005-11-28-n78.html">Siggi</a>. Einigen wohl bekannt aus der ersten Staffel vom Elektrischen Reporter, einigen aus <a href="http://www.siggibecker.de/blog/">&#8230;was wyrd</a>. Nun also mit diesen feinen Herren hier in diesem Gehäuse. Die Themen, die uns wie ferngesteuerte Magnetit-Cruise-Missiles aufeinandercrashen liessen, sind gleich gut geeignet sowohl Firmen als auch Staaten zu maltretieren. Womit ich beim Thema meines morgigen Kurzvortrags auf dem 2.WaveWednesday wäre. Flotte Kurve, gell?</p>
<p>Was beim allfälligen Gebrauch der Floskel, etwas sei disruptiv nie so recht dargereicht wird, ist die unfeine Begleiterscheinung &#8222;Konflikt&#8220; (Buh!) wenn etwas wirklich, wirklich disruptiv ist. You don&#8217;t get disruption without the ugly sister conflict. Die Frage ist also: Welchen Stellenwert hat Konflikt in der Adaption von Informationstechnologie? Heute nacht werde ich darüber noch etwas nachdenken und hoffe morgen abend alles in ein sauberes 8-Minuten-Schleudertrauma verpacken zu können.</p>
<p>Hier nochmal die Destiny Dates:</p>
<p>2.WaveWednesday<br />
Weißenburgstrasse 52<br />
Düsseldorf<br />
20 Uhr</p>
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