<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Wavetank &#187; Beschleunigung</title>
	<atom:link href="http://wavetank.de/category/beschleunigung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://wavetank.de</link>
	<description>everything collaboration</description>
	<lastBuildDate>Mon, 10 Oct 2011 16:59:40 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Die ästhetische Zahl</title>
		<link>http://wavetank.de/2011/07/die-asthetische-zahl/</link>
		<comments>http://wavetank.de/2011/07/die-asthetische-zahl/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 15:12:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Die Ästhetische Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kybernetik]]></category>
		<category><![CDATA[Szenarien]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Die ästhetische Zahl]]></category>
		<category><![CDATA[Ektropie]]></category>
		<category><![CDATA[Fortschritt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Thermodynamik]]></category>
		<category><![CDATA[Utopie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wavetank.de/?p=748</guid>
		<description><![CDATA[Die &#8222;ästhetische Zahl&#8220; definiert die Anzahl an Technologien, die eine Gesellschaft in der Zeit integrieren kann, die von ihr als kleinste zusammenhängende Einheit kollektiv wahrgenommen wird: Eine Micro-Epoche.
In diesem Sinne gibt es zwei wesentliche Bewertungsfaktoren: 1. ist eine so definierte Micro-Epoche in Realzeit länger oder kürzer als die vorhergehende und 2. ob die ästhetische Zahl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Die &#8222;ästhetische Zahl&#8220; definiert die Anzahl an Technologien, die eine Gesellschaft in der Zeit integrieren kann, die von ihr als kleinste zusammenhängende Einheit kollektiv wahrgenommen wird: Eine Micro-Epoche.</p>
<p>In diesem Sinne gibt es zwei wesentliche Bewertungsfaktoren: 1. ist eine so definierte Micro-Epoche in Realzeit länger oder kürzer als die vorhergehende und 2. ob die ästhetische Zahl von einer Micro-Epoche zur nächsten zu- oder abnimmt. Von <a title="Ektropie" href="http://wavetank.de/tag/ektropie/">Ektropie</a> sollte nur gesprochen werden, wenn 1. kleiner und 2. größer wird.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wavetank.de/2011/07/die-asthetische-zahl/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Watson und Sherlock</title>
		<link>http://wavetank.de/2011/02/watson-und-sherlock/</link>
		<comments>http://wavetank.de/2011/02/watson-und-sherlock/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 12:44:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siggi Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wavetank.de/?p=719</guid>
		<description><![CDATA[Mir ist das alles viel zu ruhig, allenfalls bemüht rationalisierend (Defensivposition par exellence) oder unterhaltungstechnisch kastrierend in Bezug zu Watson/IBM. Jeder, der seine intellektuelle Identität mit irgendeiner Form von Text bestreitet, sollte langsam ins Grübeln kommen und sich auf Zukünfte einstellen, die derartige Artefakte ubiquitär in Stickgröße beinhalten. Ich kann mich mit niemandem ernsthaft über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Mir ist das alles viel zu ruhig, allenfalls bemüht rationalisierend (Defensivposition par exellence) oder unterhaltungstechnisch kastrierend in Bezug zu Watson/IBM. Jeder, der seine intellektuelle Identität mit irgendeiner Form von Text bestreitet, sollte langsam ins Grübeln kommen und sich auf Zukünfte einstellen, die derartige Artefakte ubiquitär in Stickgröße beinhalten. Ich kann mich mit niemandem ernsthaft über Gesellschaft unterhalten, der derartige (welche?) Szenarien nicht schon jetzt verinnerlicht. Als Alternative kann ich mir nur die gute alte Publikumsbeschimpfung vorstellen&#8230; </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wavetank.de/2011/02/watson-und-sherlock/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Delta in Progress</title>
		<link>http://wavetank.de/2011/01/delta-in-progress/</link>
		<comments>http://wavetank.de/2011/01/delta-in-progress/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 18:05:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siggi Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[A²]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Luhmann]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Tipler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wavetank.de/?p=705</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt da den Satz von Herrn L. das &#8222;die Gesellschaft keine Adresse&#8220; hätte. Wie, wenn sie sich in infinitesimalen Schritten eine Adresse schafft? Und welche Folgen hätte das? Welche Dynamiken entfaltet das jeweilige Delta? Als Endziel, das von unserem Standpunkt aus sichtbar wäre, würde dann die vollkommene Relationierung aller relationierbaren Datentupel (Tipler anybody?) gelten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Es gibt da den Satz von Herrn L. das &#8222;die Gesellschaft keine Adresse&#8220; hätte. Wie, wenn sie sich in infinitesimalen Schritten eine Adresse schafft? Und welche Folgen hätte das? Welche Dynamiken entfaltet das jeweilige Delta? Als Endziel, das von unserem Standpunkt aus sichtbar wäre, würde dann <a href="http://www.siggibecker.de/blog/archives/2004/08/suchmaschine-im-jahr-2020/">die vollkommene Relationierung aller relationierbaren Datentupel </a>(Tipler anybody?) gelten. Eben in diesem Moment der Geschichte auf Terra sind die erfolgreichsten Geschäftsmodelle Relationierungen von Datentupeln und die Relationierung von Materietupeln unterliegt einem vorhersehbaren Grenznutzen.<br />
<center><img src="http://www.siggibecker.de/rel-o.jpg"></center></p>
<p>Jede Gesellschaft hat ihre Gesellschaft, allerdings als utopisches Endziel. Die Adressierbarkeit ist also die Utopie. Unsere heutige Utopie wäre dann im Computronium erreicht und alle Bemühungen den Heizer auf der E-Lok zu installieren, äh, die <a href="http://www.siggibecker.de/blog/archives/2010/11/digitalisierung/">Digitalisierung </a>und ihr Relationierungspotential ungleichzeitig einsetzen zu lassen, zu verhindern oder zu bremsen ein je interessanter Versuch Dystopien zu gebären. Jeder Arbitragegewinnler in Anzug ohne Schlips wird freundlich grüssen. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wavetank.de/2011/01/delta-in-progress/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Diskurskratie vs. Utopiekratie</title>
		<link>http://wavetank.de/2010/12/diskurskratie_vs_utopiekratie/</link>
		<comments>http://wavetank.de/2010/12/diskurskratie_vs_utopiekratie/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Dec 2010 15:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Die Ästhetische Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsschutzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[System]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wavetank.de/?p=647</guid>
		<description><![CDATA[Als homo sapiens sapiens sollte man die Evolution lieber nicht doof finden; nur hat ebendiese nicht die Eigenschaft, Halt zu machen, wenn es Vertretern ebenselber Gattung zu bunt wird. Weder zögert sie temporal noch spatial. Sie ist eine grundlegende Eigenschaft von Systemen. Zum Leidwesen zahlreicher Branchen ist die vom homo sapiens sapiens hervorgebrachte Technologie aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Als homo sapiens sapiens sollte man die Evolution lieber nicht doof finden; nur hat ebendiese nicht die Eigenschaft, Halt zu machen, wenn es Vertretern ebenselber Gattung zu bunt wird. Weder zögert sie temporal noch spatial. Sie ist eine grundlegende Eigenschaft von Systemen. Zum Leidwesen zahlreicher Branchen ist die vom homo sapiens sapiens hervorgebrachte Technologie aber auch ein System. Ebenso wie seine Kommunikation. Damit entziehen sich diese drei Begriffe einer allgemeinen Kontrolle. Zwar kann im einzelnen intrasystemisch reguliert oder beeinflusst werden (siehe z.B. &#8222;Framing&#8220; in <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Kt0VJoyNaB8">diesem Video</a>), die Entwicklung des Ganzen geschieht jedoch ohne das Zutun einzelner Protagonisten.</p>
<p>In diesem Sinne ist gestern <a href="http://carta.info/36869/verlegerforderung-leistungsschutzrecht-ja-habt-ihr-denn-ueberhaupt-keinen-stolz/">mancherorts eine Diskussion</a> und <a href="http://www.facebook.com/betweendrafts/posts/129236590472994">andernorts ein Diskurs</a> entbrannt. Es wäre dem System Hypertext wie der Intelligenz der Leser des Wavetanks nicht angemessen, die Argumente von dem einen wie dem anderen Ort hier zu repetieren. Es geht vielmehr um das Leitthema, des Verlassens der Postmoderne: Die Medienrevolution. (Die <a href="http://wavetank.de/tag/asthetische-gesellschaft/">Ästhetische Gesellschaft</a> hat dieses Thema ebenfalls mehrfach erörtert.)</p>
<p><span id="more-647"></span></p>
<p>Ein Symptom dieses Systemwechsels ist das Wehklagen der Vertreter der Medienimperien, die einen Markt vertreten, dessen Gut in einer transparenten Gesellschaft keine Wertschöpfungskraft besitzt. Der Markt selbst gewann seine Existenzberechtigung dadurch, dass er zur Beschleunigung und Transparenz beitrug. Damals. Nun hat sich das Ökosystem in dem dieser Markt existiert soweit verändert, dass es ohne ihn &#8222;an sich&#8220; beschleunigender wirkt und transparenter ist.</p>
<p>Die Innen- und Außengrenze dieser Medienimperien ist umgeben von einem Ökosystem aus der Moderne in der die Massenmedien nach unserem Verständnis sich etablierten. Der Versuch, die Politik und Wirtschaftsordnung dieser Moderne mit den kommunikativen Gesten der Postmoderne nun in einer restaurativen Bewegung künstlich am Leben zu halten, gleicht einem kulturellen Massaker. Es ist ein Blutbad am 21. Jahrhundert und kein Zweck heiligt die Mittel für ein solches Ziel. Vorgeschobene Argumente wie &#8222;Arbeitsplätze&#8220; bekräftigten diese Haltung, da der Begriff, wie die Kulturleistung des &#8222;Arbeitsplatzes&#8220; in der Post-Postmoderne sicherlich runderneuert werden, wenn nicht verschwinden wird.</p>
<p>Das Zeitalter der Transparenz ist auch das der Beschleunigung. Und sicher, dies stellt eine mehr als doppelte Herausforderung dar. Unsere Gattung muss sich in ihren Werten beweisen, wie nie zuvor. Während die institutionellen Normgeber durch einen Realzeitdiskurs abgelöst werden, müssen wir, kaum angefangen die notwendigen neuen kulturellen Gesten und Werte auszubilden, diese schon zu verwenden versuchen: beim Erstaunen vor dem anderen System – der Technologie. Die uns ihre exponentielle Entwicklung darbietet. Wir stehen am Scheideweg. Möchten wir den unsichtbaren Utopien und Magien des 21. Jahrhunderts folgen oder mit Gewalt zurückbleiben? (siehe auch: <a title="Vom kulturellen Wirkungsquantum" href="http://wavetank.de/2010/04/vom-kulturellen-wirkungsquantum/">&#8222;Vom kulturellen Wirkungsquantum&#8220;</a>).</p>
<p>Folgt man den validen Utopien und meidet die Populisten (Kurzweil &amp; C0.), so stehen wir vor wesentlich bedeutenderen Fragestellungen als der Frage nach dem Existenz-Erbrecht, welches die &#8222;vierte Gewalt&#8220; für sich anzunehmen scheint und dass nun mittels Steuer künstlich Nährboden geschaffen werden soll. Was für eine absurde Farce, wo doch schon eine alte Theaterweisheit sagt, dass den König die anderen machen: <em>XYZ</em> als institutionalisierte Repräsentanten der vierten Gewalt haben nur in einer Welt ein Existenzrecht, in der es einen faktischen Nutzen für den Souverän gibt (kurzer Verweis auf das oben schon verlinkte Youtube-Video).</p>
<p>&#8222;Die Fragen&#8220; sind die nach der Transparenz, Identität, virtueller Synchronizität von Ereignissen, (…) und den kommunikativen Gesten, Regeln und Normen die wir brauchen um diese Begriffe als Leitkulturbegriffe zu begreifen und greifbar zu machen. Das aktuelle Beispiel: Offenbar hat unsere Gesellschaft noch keine gelernten Gesten, geschweige denn Normen für disruptive Kanäle wie Wikileaks. Doch ist Wikileaks nur ein Symptom für eine Eigenschaft eines Systems. Das System ist &#8222;Kommunikation&#8220; und die Eigenschaft &#8222;Transparenz&#8220;.</p>
<p>Die hier schon oft zitierten Verschränkungen der aktuellen Technologien wie etwa Nano-Technologie, synthetische Biologie, Nano-Assembler, Bio- und Gen-Technologie, Robotik, Nano-Robotik, Computing usw. usf. stellen als Trägertechnologien u.a. der oben genannten Begriffe ebenfalls eine doppelte Herausforderung dar. Auf der einen Seite sind sie an sich völlig neu, und sie sind, ohne eine gravierende kulturelle Änderung unserer Kommunikationskultur nur in ihrem Symptomen sichtbar (siehe auch: <a href="http://wavetank.de/2010/01/355/">Elena Esposito: Die Transparenz der Technik in der Medialen Kommunikation</a>).</p>
<p>Diese, oft unterhalb der Wahrnehmungsschwelle der Gesellschaft liegenden technologischen Entwicklungen, entfalten sich mannigfach. Sie sind keine Gadgets, sondern Teil unserer Evolution. Teil von uns. Sie ändern uns im Innersten. Und wir brauchen eine &#8222;vierte Gewalt&#8220; die uns dies erschließt. Die uns den notwendigen Diskurs führen lässt. Doch am qualitativen, wie quantitativen Bedarf gemessen ist Facebook zu diesem Zweck sicher besser geeignet als die Süddeutsche.</p>
<p>Der Wechsel in ein Zeitalter der Transparenz muss symmetrisch vollzogen werden. Ansonsten werden wir als Gesellschaften auf Terra größere Anpassungsschmerzen beim Übergang in die neue Epoche haben, als je zuvor.</p>
<p>Insofern: <a href="http://carta.info/36869/verlegerforderung-leistungsschutzrecht-ja-habt-ihr-denn-ueberhaupt-keinen-stolz/">Ja, Mario</a>: Die Verleger hat keiner gerufen. Denn das Internet erfüllt einen anderen Zweck als eine Zeitung. Es kann nicht mit ihr und sie nicht mit ihm mithalten. Es ist kein Publikationskanal. Es ist kein &#8222;Ort&#8220; oder &#8222;(rechtsfreier) Raum&#8220;.</p>
<p>Es ist wir.</p>
<p>Siehe auch:</p>
<ul>
<li><a title="Die Gesellschaft als offenes Kunstwerk" href="http://wavetank.de/2010/02/die-gesellschaft-als-offenes-kunstwerk/">Die Gesellschaft als offenes Kunstwerk?</a></li>
<li><a href="http://wavetank.de/2010/01/information-management-and-organizational-entropy/">Paul Strassmann on Information Management and Organizational Entropy</a></li>
<li><a href="http://wavetank.de/2010/01/bot-mediated-reality/">Daniel Suarez: Bot mediated Reality</a></li>
<li><a href="http://wavetank.de/2009/08/google-wave-als-raum-und-die-macht-der-metapher-in-zeiten-der-restauration/">Google Wave als Raum und die Macht der Metapher in Zeiten der Restauration</a></li>
</ul>
<p><a title="Siggi" href="http://siggibecker.de/blog/">Siggi</a> schickte mir noch diesen Link, der sehr gut in den Kontext passt und oben zwei mal zitiert wurde:</p>
<ul>
<li><a title="Die Gegenmacht Internet" href="http://www.youtube.com/watch?v=Kt0VJoyNaB8">Die Gegenmacht Internet</a></li>
</ul>
<p>Und schließlich hat auch der Deutschlandfunk sich des Themas angenommen:</p>
<ul>
<li><a title="DRadio Wissen: Verleger wollen Geld sehen" href="http://wissen.dradio.de/internet-verleger-wollen-geld-sehen.33.de.html?dram:article_id=7566&amp;sid=&amp;random=e09520">Verleger wollen Geld sehen</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wavetank.de/2010/12/diskurskratie_vs_utopiekratie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Session X: Kein Anschluss unter diesem Medium</title>
		<link>http://wavetank.de/2010/11/session-x-kein-anschluss-unter-diesem-medium/</link>
		<comments>http://wavetank.de/2010/11/session-x-kein-anschluss-unter-diesem-medium/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 16:23:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Die Ästhetische Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Szenarien]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetische Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Castor]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstrationen]]></category>
		<category><![CDATA[Luhmann]]></category>
		<category><![CDATA[Systeme]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Utopie]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wavetank.de/?p=621</guid>
		<description><![CDATA[
Sollte sich nicht eine andere Lebenskultur entwickeln, wenn der Alltag gegen die Thesen und Theorien von Luhmann und seinen Freunden reflektiert wird? Unsere These ist, dass dies passiert. Nur mit systemischer Niedertracht: Nicht über den Bildungsweg. Nicht über die Curricula der Schulen und Universitäten. Sie tun es einfach. &#8222;Es&#8220; manifestiert sich in den Ritualen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/16695820?portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Sollte sich nicht eine andere Lebenskultur entwickeln, wenn der Alltag gegen die Thesen und Theorien von Luhmann und seinen Freunden reflektiert wird? Unsere These ist, dass dies passiert. Nur mit systemischer Niedertracht: Nicht über den Bildungsweg. Nicht über die Curricula der Schulen und Universitäten. Sie tun es einfach. &#8222;Es&#8220; manifestiert sich in den Ritualen und Gesten, in den kommunikativen Prozessen rund um Mittel, Orte und Phänomene (nicht Medien), wie Facebook und Twitter. &#8220;Es&#8220; manifestieren sich in der Kommunikationskultur des Jahres 2010, welche schon zum Jahre 1980 nicht mehr rückwärtskompatibel ist. Es manifestiert sich in der globalen Timeline.</p>
<p>So gibt es einen Bruch in der Gesellschaft zwischen Jenen, die sich noch selbst in den Regeln der Gesellschaft des 20. Jahrhunderts zu Hause fühlen. Dass sind jene, die <a title="Zeit.de: Alter Streit, neue Dynamik" href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-11/castor-gorleben-endlager">Demonstrationen</a> abhalten (siehe dazu Session 9: &#8222;<a title="Session 9 der ästhetischen Gesellschaft" href="http://wavetank.de/2010/10/erganzung-zum-9-geplauder/">Gegen Komplexität kann man nicht protestieren</a>&#8220;). Auch die <a title="Handelsblatt.com" href="http://www.handelsblatt.com/">Schreibtisch-Demonstranten</a> dieser Woche (<a title="Julius 01: Der Handelsblatt-Rant: Die fehlende Innovationskultur der Verlage, gefährdet die Kultur im Web" href="http://julius01.de/der-handelsblatt-rant-die-fehlende-innovation">Hintergründe bei Julius</a>) gehören in die Kategorie derer, die gern gegen Effekte von Systemen protestieren möchten.</p>
<p>Der Bundespräsident trug heute, zur Session-Aufzeichnung von gestern ebenfalls bei. Der WDR <a title="WDR: Wulff will verstärkt mit Bürgern im Internet reden" href="http://www.wdr.de/radio/home/nachrichten/chronol.phtml?datum=2010-11-9&amp;monat=11&amp;jahr=2010&amp;tag=9">berichtete</a>:</p>
<blockquote><p>&#8222;Bundespräsident Wulff will in seiner Amtszeit verstärkt neue Medien wie das Internet nutzen, um mit der Bevölkerung in Kontakt zu treten.<br style="padding: 0px; margin: 0px;" /><br style="padding: 0px; margin: 0px;" />Wulff sagte bei einer Diskussion mit Informatikstudenten in Potsdam, mit modernen Kommunikationsmitteln ließen sich der gegenseitige Austausch und die Zukunft der Demokratie möglicherweise ein wenig voranbringen. Der Bundespräsident beklagte, dass sich die Bürger von den traditionellen demokratischen Beteiligungsmöglichkeiten immer mehr abwendeten und am klassischen Meinungsbildungsprozess so nicht mehr teilnehmen wollten. Dies und die wachsende Kritik an den Politikern gefährde die Demokratie ernsthafter als dies im öffentlichen Raum diskutiert werde.&#8220;</p></blockquote>
<p>Drei einfache Beispiele, die die These erlauben, dass ein Teil der Gesellschaft sich auf systemischer Ebene abgekoppelt hat. Eine Randgruppe, zu der der Bundespräsident und altmodische Verlage gehören? Vielleicht. Jedenfalls ein starkes Indiz dafür, wie sozial Technologie ist.</p>
<p>Diese Schlachtfelder und ihre Überflüssigkeit offenbaren jedoch, wie sehr uns wirkliche Utopien fehlen.</p>
<p>Siehe auch:</p>
<ul>
<li><a href="http://wavetank.de/2010/11/fragen-an-die-offene-gesellschaft/" title="Fragen an die offene Gesellschaft">Fragen an die offene Gesellschaft</a></li>
<li><a href="http://wavetank.de/2010/02/die-gesellschaft-als-offenes-kunstwerk/" title="Session 4: Die Gesellschaft als offenes Kunstwerk">Die Gesellschaft als offenes Kunstwerk?</a></li>
<li><a href="http://wavetank.de/2010/06/session-8-der-mensch-im-netzwerk/" title="Der Mensch im Netzwerk">Session 8: Der Mensch im Netzwerk</a></li>
<li><a href="http://wavetank.de/2010/06/pr-netzwerken-und-propaganda/" title="PR, Netzwerken und Propaganda unter den Bedingungen des 21. Jhds ">PR, Netzwerken und Propaganda unter den Bedingungen des 21. Jhds</a></li>
<li><a href="http://wavetank.de/2010/03/distanzmessungen-oder-der-fall-der-medien/" title="Distanzmessungen oder der Fall der Medien ">Distanzmessungen oder der Fall der Medien</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wavetank.de/2010/11/session-x-kein-anschluss-unter-diesem-medium/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fragen an die offene Gesellschaft</title>
		<link>http://wavetank.de/2010/11/fragen-an-die-offene-gesellschaft/</link>
		<comments>http://wavetank.de/2010/11/fragen-an-die-offene-gesellschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 22:07:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Kybernetik]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetische Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Autopoesis]]></category>
		<category><![CDATA[offene Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Realzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Systeme]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wavetank.de/?p=610</guid>
		<description><![CDATA[Wirken bei rein intrasystemischen, in ihren Abstraktionsgraden transparenten und in Realzeit stattfindenden, autopoetischen Beobachtungsprozessen evolutionäre Kräfte, die, gibt man ihnen die Macht der Masse, exponentiell beschleunigend wirken? Wenn aber ein neues System entsteht, dass bisher extrasystemische Wechselwirkungen assimiliert, welche Rolle spielt dann noch Macht und wieweit ist Beschleunigung überhaupt dann noch ein beeinflussbarer Faktor?
Ja, wieweit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Wirken bei rein intrasystemischen, in ihren Abstraktionsgraden transparenten und in Realzeit stattfindenden, autopoetischen Beobachtungsprozessen evolutionäre Kräfte, die, gibt man ihnen die Macht der Masse, exponentiell beschleunigend wirken? Wenn aber ein neues System entsteht, dass bisher extrasystemische Wechselwirkungen assimiliert, welche Rolle spielt dann noch Macht und wieweit ist Beschleunigung überhaupt dann noch ein beeinflussbarer Faktor?</p>
<p>Ja, wieweit ist Beschleunigung überhaupt sichtbar, wenn der Druckausgleich zwischen Systemen von den Protagonisten, die mit einem Fuß in einem &#8222;lokalen&#8220; und mit dem anderen in einem abstrakten &#8222;Metasystem&#8220; stehen, nicht mehr als bedrohlich gesehen wird, weil sie Stand- und Spielbein beliebig wechseln können?</p>
<p>Schließlich: Ist die nächste Generation sozialer Netzwerke eine, die Resilienz dieser Ordnung als Werkzeug für ihre Mitglieder, oder (nur) für ihre Betreiber zugänglich macht?</p>
<p>Siehe auch:</p>
<ul>
<li><a href="http://wavetank.de/2010/04/vom-kulturellen-wirkungsquantum/">Vom kulturellen Wirkungsquantum</a></li>
<li><a href="http://wavetank.de/2010/02/die-gesellschaft-als-offenes-kunstwerk/">Session 4, die Gesellschaft als offenes Kunstwerk</a></li>
<li><a href="http://wavetank.de/2010/01/355/">Elena Esposito: Die Transparenz der Technik in der medialen Kommunikation</a></li>
<li><a href="http://wavetank.de/2010/06/pr-netzwerken-und-propaganda/">PR, Netzwerken und Propaganda unter den Bedingungen des 21. Jhd</a>s</li>
<li><a href="http://wavetank.de/2010/06/session-8-der-mensch-im-netzwerk/">Session 8: Der Mensch im Netzwerk</a></li>
<li><a href="http://wavetank.de/2010/04/session-7-epiphifzen-und-digitale-schwerkraft/">Session 7: Epiphifzen und digitale Schwerkraft</a></li>
</ul>
<p>und:</p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Interpenetration">Interpenetration</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wavetank.de/2010/11/fragen-an-die-offene-gesellschaft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Complexity &amp; Processity</title>
		<link>http://wavetank.de/2010/05/complexity-processity/</link>
		<comments>http://wavetank.de/2010/05/complexity-processity/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 May 2010 17:08:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Szenarien]]></category>
		<category><![CDATA[Dekohärenz]]></category>
		<category><![CDATA[Geste]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturtechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Utopie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wavetank.de/?p=521</guid>
		<description><![CDATA[Der letzte Artikel hier im Wavetank von Dr. J., &#8222;The Wave, Buzz, Facebook, and Everything&#8220;, mäkelt an den Vielzahl der Quellen, dem Rauschen in den Kanälen und der Redundanz der Informationen auf den Kanälen herum. Das J. dabei nicht schirrmachert weiß jeder, der auch nur kurz in die Ästhetische Gesellschaft hereingeblickt hat.
Wichtig ist, die notwendige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Der letzte Artikel hier im Wavetank von Dr. J., &#8222;<a title="The Wave, Buzz, Facebook, and Everything" href="http://wavetank.de/2010/05/the-wave-buzz-facebook-and-everything/">The Wave, Buzz, Facebook, and Everything</a>&#8220;, mäkelt an den Vielzahl der Quellen, dem Rauschen in den Kanälen und der Redundanz der Informationen auf den Kanälen herum. Das J. dabei nicht schirrmachert weiß jeder, der auch nur kurz in die <a title="Die Ästhetische Gesellschaft" href="http://vimeo.com/channels/aesthetic">Ästhetische Gesellschaft</a> hereingeblickt hat.</p>
<p>Wichtig ist, die notwendige Reflexionshöhe einzunehmen. Daher 3x ein ganz einfaches Ja:</p>
<ul>
<li>Ja, wir leben in einer Zeit des Wandels und müssen mit uns selbst wie mit unserer Umwelt geduldig sein</li>
<li>Ja, wir leben in einer beschleunigten Zeit und müssen uns daher gelegentlich anschnallen</li>
<li>Ja, wir leben in einer Zeit der Abstraktion und müssen das Lernen von den Fakten auf die Methoden verlagern</li>
</ul>
<p>Das Sehnen aus J.&#8217;s Artikel ist mehr als verständlich; und dem Motto dieses Blogs folgend, ist es als ein notwendiger Schmerz zur Beschleunigung aus dieser merkwürdigen Watte-Zeit heraus. Einer Zeit, in der die Gesellschaft selbst zerrissen scheint zwischen müder Restauration und gewagter Utopie; in der diese beiden aber zugleich merkwürdig abstrakt und unfassbar sind. Spürbar sind sie, aber was genau ist denn damit gemeint?</p>
<p>Das Vorstehende soll für dieses Mal eine rhetorische Frage bleiben; da ich hier auf einer anderen Ebene konkretisieren möchte:</p>
<p>Was könnte denn eine Kulturtechnik sein, mit deren Hilfe wir in das folgende Zeitalter schreiten können? Das Zeitalter voller neuer Technologien, die jede für sich grundsätzliche Fragen auf absoluter Höhe stellt (nur zur Erinnerung: <em>Nano-Assembling, Bio-Assembling, Gentechnik, (Nano-)<a title="Wavetank: Robotik - Präzision und Unsichtbarkeit" href="http://wavetank.de/2010/04/prazision-und-unsichtbarkeit/">Robotik</a></em><em>, Computing und Informationstechnologie</em>).</p>
<p>In einem anderen Zeitalter hätte man vermutlich den Term der Werte gesucht; wenn die Welt jedoch digital wird und die oben erwähnten Technologien durchschlagen, könnte die Kulturtechnik des Wertekonsens zu kurz greifen.</p>
<p>Ein Ansatz, der gelegentlich schon durch die Ästhetische Gesellschaft waberte, scheint mir das Üben des richtigen Maßstabes zu sein; Dinge von ganz nah und gleichzeitig von ganz fern betrachten zu können. Ein schneller Tanz der Gedanken, der Inspiration und der Erfahrung: Skalierung in der Betrachtung und im Betrachteten. (siehe auch: <a title="Tim Bruysten: Vom kulturellen Wirkungsquantum" href="http://wavetank.de/2010/04/vom-kulturellen-wirkungsquantum/">Vom kulturellen Wirkungsquantum</a>)</p>
<p>So wie wir heute ein Bauchgefühl für den richtigen Ton, das Duzen oder Siezen, für Smalltalk und Eskalation, für Tischmanieren, die Unschuldsvermutung und 1000 andere Gesten entwickelt haben um in der Gesellschaft der sozialen Marktwirtschaft miteinander leben zu können, so ist es notwendig, eine ebenso tiefe Geste zu etablieren, die den skizzierten Anforderungen gerecht wird.</p>
<p>Zu wissen, wann das Verstehen das Sehen von Atomen erfordert; wann es des übergeordneten Musters bedarf. Selbstverständlich ist dies nicht binär, sondern ein Übergang.</p>
<p>Guckt man nun hier mit der Metabrille; so muss eine Gesellschaft des &#8222;Flux&#8220;, die von den Vorteilen der technologischen Beschleunigung profitieren will, auf der Seite des Fortschritts die Komplexität umarmen. Muss eben jene Skalierungsübung immer wieder vollziehen, solange bis der Fokus scharf ist und sich dann, auf der Seite der Integration, beständig auf die Feinjustierung gesellschaftlicher Prozesse verständigen.</p>
<p>Das Lösen von der Ebene der Informationsatome ist dabei ebenso selbstverständlich wie auch überflüssig. Die Entitäten des Wissens werden allgegenwärtig zur Verfügung stehen. In einer wirklich digitalisierten Gesellschaft noch um Größenordnungen intensiver als heute. Verloren der, der sich nicht auf das Erkennen von Mustern versteht. (Update: Noch verlorener der, der bisher seine Wertschöpfung mit der Vermittlung von Fakten erwirtschaftete und nun die Ebene der Muster nicht versteht. Siehe auch: <a title="Tim Bruysten: Die Kybernese der Gesellschaft" href="http://blog.bruysten.com/2010/04/11/die-kybernese-der-gesellschaft/">Die Kybernese der Gesellschaft</a>)</p>
<p>Die Abstraktionsebene kennt natürlich das Mittel und den Phänotyp des Beispiels; was aber nichts vom Paradigma des Zugangs durch das Muster abziehen kann.</p>
<p>________________________</p>
<p>weitere Leseempfehlungen im Kontext:</p>
<ul>
<li><a title="Paul Strassmann on Information Management and Organizational Entropy" href="http://wavetank.de/2010/01/information-management-and-organizational-entropy/">Paul Strassmann on Information Management and Organizational Entropy</a></li>
<li><a title="Elena Esposito: Die Transparenz der Technik in der medialen Kommunikation" href="http://wavetank.de/2010/01/355/">Elena Esposito: Die Transparenz der Technik in der medialen Kommunikation</a></li>
<li><a title="Siggi Becker: Differenzen stückeln" href="http://wavetank.de/2010/02/differenzen-stuckeln/">Differenzen stückeln</a></li>
<li><a title="Bot-Mediated Reality" href="http://wavetank.de/2010/01/bot-mediated-reality/">Bot-Mediated Reality</a></li>
<li><a title="Siggi Becker: Collaboration und Konflikt" href="http://wavetank.de/2009/09/collaboration-und-konflikt/">Collaboration und Konflikt</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wavetank.de/2010/05/complexity-processity/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Präzision und Unsichtbarkeit</title>
		<link>http://wavetank.de/2010/04/prazision-und-unsichtbarkeit/</link>
		<comments>http://wavetank.de/2010/04/prazision-und-unsichtbarkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 13:21:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Bots]]></category>
		<category><![CDATA[Ektropie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kybernetik]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Utopie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wavetank.de/?p=495</guid>
		<description><![CDATA[Schon seit einigen Jahren verfolgen Siggi und ich die Entwicklungen in der Robotik mit großem Interesse. Auf der technischen Ebene sind wir staunende Laien; unser Beobachtungsschwerpunkt ist vielmehr die Exploration der Prototypen in die manifeste Welt. Wie werden die Phänotypen aussehen, die uns aus der Serienproduktion entschlüpft begrüßen werden? Welche gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, künstlerischen, militärischen […] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Schon seit einigen Jahren verfolgen <a title="Siggi Becker" href="http://siggibecker.de/blog">Siggi</a> und ich die Entwicklungen in der Robotik mit großem Interesse. Auf der technischen Ebene sind wir staunende Laien; unser Beobachtungsschwerpunkt ist vielmehr die Exploration der Prototypen in die manifeste Welt. Wie werden die Phänotypen aussehen, die uns aus der Serienproduktion entschlüpft begrüßen werden? Welche gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, künstlerischen, militärischen […] Szenarien sind denkbar?</p>
<p>Im Kontext des Wavetank ist dies von besonderem Interesse: Robots haben schon jetzt einen gigantischen Anteil an der Wirtschaftsleistung der Post-Industrie-Gesellschaften. Sie umgeben uns überall. Als Geldautomat, als Assistent für XYZ im Auto, als Waschmaschine oder als der Software-Hardware-Hybrid, mit dem dieser Text geschrieben und gelesen wird. Robots verändern den Arbeitsmarkt, die Anforderungen an das Lernen, das vom konkreten Detailwissen seinen Schwerpunkt zum abstrakten Mustererkennen und -projizieren verschiebt.</p>
<p><span id="more-495"></span></p>
<p>Robots sind, ob sie nun sichtbar oder unsichtbar agieren, als Software- und/oder Hardware, die Schnittstelle zur <a title="Wikipedia: Kybernetik" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kybernetik">kybernetischen</a> Gesellschaft (siehe dazu auch: <a title="Die Kybernese der Gesellschaft" href="http://blog.bruysten.com/2010/04/11/die-kybernese-der-gesellschaft/">Die Kypernese der Gesellschaft</a> in meinem <a title="Tim Bruystens Weblog" href="http://bruysten.com/">Blog</a>). Sie helfen uns Reflexionzyklen zu optimieren und zu beschleunigen, sie helfen abstraktere Reflexionen vornehmen  zu können und sie könnten uns unterstützen, das optimale Gleichgewicht zwischen ewigem Gedächtnis und gezieltem Vergessen zu finden. Diesen Dienst können sie für uns als Individuen, wie auch als Unternehmen, Vereine, Parteien oder Gesellschaften leisten.</p>
<p>Nun ist mal wieder ein neues Video aufgetaucht, das unsere Phantasie anregt. Sicherlich ist es noch ein weiter Weg von einer Roboter-Hand bis zu einem humanoiden Freund. Aber die Hand kann ganz für sich allein zahlreiche Arbeitsplätze kosten, kann medizinische Eingriffe präziser machen und gefährliche Aufgaben ohne Gesundheitsrisiko für einen Menschen übernehmen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/-KxjVlaLBmk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/-KxjVlaLBmk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Die flächendeckende Einführung einer solchen Hand in der industriellen Fertigung, der Entsorgung, aber auch im Einzelhandel könnte durchaus im Sinne des Artikels &#8222;<a title="Vom kulturellen Wirkungsquantum" href="http://wavetank.de/2010/04/vom-kulturellen-wirkungsquantum/">Vom kulturellen Wirkungsquantum</a>&#8220; einen Quantensprung darstellen.</p>
<p>Und es ist auch im Kontext Siggis Artikel &#8222;<a title="Siggi: Differenzen stückeln" href="http://wavetank.de/2010/02/differenzen-stuckeln/">Differenzen stückeln</a>&#8220; lesenswert, der dort Luhmann (1984) zitiert:</p>
<blockquote><p>&#8222;Eine Gesellschaft, die höhere Komplexität ausbildet, wird also Formen der Erzeugung und Tolerierung struktureller Unsicherheiten finden müssen. Sie wird sich ihre eigene Autopoiesis gewissermaßen jenseits ihrer Strukturen garantieren müssen…&#8220;</p></blockquote>
<p>Zum verwandten Themenkomplex der Software-Bots habe ich mich schon im Artikel &#8222;<a title="Bot mediated Reality" href="http://wavetank.de/2010/01/bot-mediated-reality/">Bot mediated Reality</a>&#8220; geäußert (der auf den sehenswerten Vortrag von Daniel Suarez verlinkt) und das Thema mit Siggi und <a title="Dr. J. Martin" href="http://betweendrafts.com/">J.</a> in der <a title="Die erste Session der ästhetischen Gesellschaft" href="http://wavetank.de/2010/01/die-asthetische-gesellschaft-session-one/">ersten Session der ästhetischen Gesellschaft</a> vertieft.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wavetank.de/2010/04/prazision-und-unsichtbarkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vom kulturellen Wirkungsquantum</title>
		<link>http://wavetank.de/2010/04/vom-kulturellen-wirkungsquantum/</link>
		<comments>http://wavetank.de/2010/04/vom-kulturellen-wirkungsquantum/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 16:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Bruysten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Die Ästhetische Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bräuche]]></category>
		<category><![CDATA[Differenz]]></category>
		<category><![CDATA[Ektropie]]></category>
		<category><![CDATA[Fortschritt]]></category>
		<category><![CDATA[Genetik]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Gesten]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Memetik]]></category>
		<category><![CDATA[Planck]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirkungsquantum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wavetank.de/?p=427</guid>
		<description><![CDATA[Fortschritt
Wie vermisst man den Fortschritt? Und wie tut man dies, ohne sich von ideologischen Hürden ausbremsen zu lassen? Schon häufiger sind wir im Wavetank und in unseren Sessions (1, 2, 3, 4) über diese Aufgabe gestolpert. Die hier geteilte Grundannahme zur Identifizierung des Fortschritts ist wohl, Reproduzierendes und Reproduziertes auszuschließen; und zwar im Phänotypischen wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Fortschritt</strong><br />
Wie vermisst man den Fortschritt? Und wie tut man dies, ohne sich von ideologischen Hürden <em>ausbremsen</em> zu lassen? Schon häufiger sind wir im Wavetank und in unseren Sessions (<a title="Session One" href="http://wavetank.de/2010/01/die-asthetische-gesellschaft-session-one/">1</a>, <a title="Session 2" href="http://wavetank.de/2010/01/die-asthetische-gesellschaft-session-two/">2</a>, <a title="Session 3" href="http://wavetank.de/2010/02/die-asthetische-gesellschaft-–%C2%A0session-three/">3</a>, <a title="Session 4" href="http://wavetank.de/2010/02/die-gesellschaft-als-offenes-kunstwerk/">4</a>) über diese Aufgabe gestolpert. Die hier geteilte Grundannahme zur Identifizierung des Fortschritts ist wohl, Reproduzierendes und Reproduziertes auszuschließen; und zwar im Phänotypischen wie auch im Genotypischen; auf jeden Fall aber im Performativen.</p>
<p><span id="more-427"></span></p>
<p>Das wahre Neue wäre demnach ein bisher nicht dagewesenes und durch bisherige Regeln nicht vollständig erklärbares Artefakt. Unter Artefakten möchte ich hier Gesten, Bräuche, Geschichten, Produkte, Objekte usw. subsumieren.</p>
<p>Soweit, so gut. Doch scheint es, dass bei beliebig kleinen Messabständen Disruption gegen Null strebt. Bei einer atomaren Auflösung gesellschaftlicher Prozesse ist jeder Schritt aus dem vorhergehenden erklärbar; wird Kausalität zu einem unüberwindbaren Naturgesetz.</p>
<p>Löst man das Leben von Miles Davis in kleinsten Einheiten auf, wird nichts nicht Erklärbares zu finden sein. Jede Improvisation wird transparent, jeder Hauch von Genie verblasst.</p>
<p><strong>Veränderung</strong><br />
Konservativismus, Protektionismus und &#8222;Restaurationismus&#8220; sind jedoch Phänomene, deren Existenz vermuten lässt, dass es zumindest perzeptive Disruption geben muss, zu der es ein Abstandsbedürfnis gibt. Wenngleich sich das subjektive Empfinden von Disruption häufig mit Differenzüberwindungen (gemeinhin &#8222;lernen&#8220;) erklären lässt, ist doch das Kälte- oder Hitzeempfinden – und das daraus Folgende Zurück- oder Vorschrecken – von Systemen nicht so leicht mit dem Addieren der Subjekte in Verbindung zu bringen.</p>
<p>Treten mehrere gesellschaftliche Teilsysteme in einen gemeinsamen Resonanzbereich, so werden Gesten, Riten, Gewohnheiten und damit Orientierungspunkt verschoben. Auch hier ist die Problemlage ähnlich: In atomarer Auflösung sind nur kausale Einzelschritte identifizierbar; dennoch können sich vermischte Teilsysteme zu einem neuen System verschwören, dessen Eigenschaften von einem unabhängigen Beobachter eben nicht mehr aus den Eigenschaften der Parentalsysteme herzuleiten sind.</p>
<p><strong>Bewegung</strong><br />
Es scheint also vom Betrachtungsabstand abzuhängen, ob ein Beobachter einen Schritt als disruptiv oder nicht disruptiv einordnen würde: Der kleine grüne Marsianer der alle 3.000 Jahre an der Erde vorbeikommt würde allerdings von einer ganzen Treppe voller Stufen berichten, die die Menschen seit seinem letzten Besuch genommen haben.</p>
<p>Unabhängig von der Größe der Systeme (Mensch – Maschine oder Gesellschaft – Technologie), bedarf es also einer Definition der Beobachtungsdistanz, um Urteile zum Maß einer Veränderung verstehen zu können. Diese drückt sich in den Grenzen aus, die ein Betrachter einen betrachteten System einräumt und die einzige Vorgabe, die diese Grenzen erfüllen müssen ist, dass sie eine Differenz ausmachen.</p>
<p>Ein kulturelles Wirkungsquantum könnte also so definiert sein, dass es die kleinste Größe ist, die bei einer gegebenen Beobachtung eine eindeutige, eine signifikante Unterscheidbarkeit zweier Zustände ermöglicht. Folglich ist es ein dynamisches, ein relatives Maß – in dem der Beobachter und sein Wertesystem eine entscheidende Rolle spielt.</p>
<p><strong>Qualifizierung</strong><br />
Doch nach obiger Definition ist Veränderung noch kein Fortschritt. Die Definition einer signifikanten Differenz kann aber helfen, Fortschritt selbst einzuordnen. Ein sehr abstrakter Ansatz könnte sein, die Produktionspotentiale des Vorher und des Nachher zu betrachten und dann einen Fortschritt auszurufen, wenn das Nachher einer Gesellschaft die Möglichkeit bietet, Artefakte (welcher Art auch immer) mit einer höheren Energiedichte, mit einer höheren Ektropie zu schaffen.</p>
<p>Ein Indiz, dass ein disruptiver Schritt vorliegt könnte auch sein, dass ohne &#8222;Blutvergießen&#8220; kein Zurück mehr möglich ist; wenn das Ergebnis der Vermischung von Systemen ein eigenständig lebensfähiges neues System hervorbringt, wenn das Vorher noch erinnert wird, aber die Dekonstruktion aus dem Jetzt nicht sichtbar ist. Wenn die neuen Regeln im systemischen Sinne transparent werden.</p>
<p>Der Selbsterhaltungstrieb bekommt in so einem Weltbild eine völlig neue Bedeutung. Er kann nicht ego- oder antropozentrisch sein. Eher memetisch, auf jeden Fall aber systemisch. Die Energie zum Schaffen neuer valider Regeln mit höherem ektropischen Potential, das Spielen unendlicher Spiele. Interessanterweise kann das Verständnis, wie auch das Mißverständnis dieses Versuches hier zu restaurativen Bemühungen führen.</p>
<p><strong>… und weiter…</strong><br />
Obwohl in diesem Kontext Fortschritt ohne Ideologie vermessen werden kann, fehlt es an einer allgemeinverständlichen Sprache, an Utopien und Visionen, die dies zum Gemeingut machen. Vielleicht ein Handlungsauftrag die Post-Postmoderne…?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wavetank.de/2010/04/vom-kulturellen-wirkungsquantum/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Just say NO</title>
		<link>http://wavetank.de/2010/03/just-say-no/</link>
		<comments>http://wavetank.de/2010/03/just-say-no/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 12:46:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siggi Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kontingenz]]></category>
		<category><![CDATA[Systemtheorie]]></category>
		<category><![CDATA[trend]]></category>
		<category><![CDATA[Utopie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wavetank.de/?p=412</guid>
		<description><![CDATA[Das Leitmotiv vieler gegenwärtiger politischer, wirschaftlicher und gesellschaftlicher Prozesse scheint mir ein Nein zum Nein zu sein. Unter diesen Bedingungen ist die Flucht in die scheinbare Sicherheit von Trends nichts als der Ausdruck der Mutlosigkeit zur Utopie. Nur wo die phantastische Negation eines Bestehenden ihren mutigen Ausdruck in der Vision einer Utopie findet, können auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Das Leitmotiv vieler gegenwärtiger politischer, wirschaftlicher und gesellschaftlicher Prozesse scheint mir ein Nein zum Nein zu sein. Unter diesen Bedingungen ist die Flucht in die scheinbare Sicherheit von Trends nichts als der Ausdruck der Mutlosigkeit zur Utopie. Nur wo die phantastische Negation eines Bestehenden ihren mutigen Ausdruck in der Vision einer Utopie findet, können auch Kulturformen des Übergangs (Luhmann) gefunden werden um die explodierende CO-ntingenz auf bearbeitbaren Boden zu reduzieren. Nur so könnten statt im Kern lächerlicher futuristischer Kürvchen, Bilder von Zukünften formuliert werden, die genügend CO-nsens erzeugen, damit Organisationen Formen finden, die ihnen ermöglichen genügend Selbstähnlichkeit aufrechtzuerhalten, ohne die notwendigen Transformationen in Katastrophen oder Dystopien enden zu lassen. Zuviel Ernst produziert in dieser Lage nur eventuell tödliche Denkverbote.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wavetank.de/2010/03/just-say-no/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

