Die ästhetische Zahl

by Tim Bruysten on 17. Juli 2011

in Beschleunigung, Die Ästhetische Gesellschaft, Kybernetik, Szenarien

Die „ästhetische Zahl“ definiert die Anzahl an Technologien, die eine Gesellschaft in der Zeit integrieren kann, die von ihr als kleinste zusammenhängende Einheit kollektiv wahrgenommen wird: Eine Micro-Epoche.

In diesem Sinne gibt es zwei wesentliche Bewertungsfaktoren: 1. ist eine so definierte Micro-Epoche in Realzeit länger oder kürzer als die vorhergehende und 2. ob die ästhetische Zahl von einer Micro-Epoche zur nächsten zu- oder abnimmt. Von Ektropie sollte nur gesprochen werden, wenn 1. kleiner und 2. größer wird.

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{ 2 comments… read them below or add one }

Siggi Becker 17. Juli 2011 um 17:23

Dazu habe ich im März 2004 schon en passant einige Überlegungen angestellt: http://www.siggibecker.de/blog/archives/2004/03/grenzwerte/.

Antworten

Tim Bruysten 17. Juli 2011 um 17:33

Sehr gut. Ergänzt sich hervorragend. Die ausgestaltenden Funktionssysteme, wie etwa Technologie & Mode währen dann durch ihre innere Ästhetik maßgeblich für den „Grip“, der die Beschleunigung ermöglicht. Die ausübende Kraft sollte gegenüber diesem Grip folglich fein sauber abgewogen sein, um die maximale Beschleunigung zu realisieren. Insofern: Ja, Zwangsdesidentifikation + Funktionselite.

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