In dem lesenswerten Artikel, Dawn of the emotional Machine, differenziert Jeff Nolan zwischen emotionalen und emphatischen Maschinen. Bringt uns diese Überlegung zu den Diskussionen zurück, die einst zur Gründung der ästhetischen Gesellschaft führten; so ist sie nun, einige Jahre später, aus der Sphäre des Denkbaren schon fast in die Niederungen konkreter Alltagserfahrungen diffundiert.

In beschleunigten Zeiten muss uns dies in vielerlei Hinsicht zu denken geben, stellt es doch sehr fundamentale Gründe, Gewohnheiten und Rituale unserer Gesellschaft in Frage mit denen wir soziale Standards über jahrzehntausende begründet und zementiert haben.

Denn wenn die Qualität des Geborgenheit-, Schutz- und Gemeinschaftsgefühls, von sexuellem bis zu intellektuellem Genuss vermittelt durch Maschinen ebenfalls exponentiellen Steigerungen unterliegt, ist es vielleicht egal, ob diese Maschinen bewusst oder gar selbstbewusst sind. Dann nehmen Sie uns nicht nur die Jobs, sondern auch mehr und mehr soziale Positionen.

Wenn wir nicht selbst zu ihnen werden, werden wir Symbionten unser eigenen Gesellschaft sein; ihr Grund, aber nicht ihr Antrieb; ihre Knoten, aber nicht ihre Kanten. Dann könnte sich Sein vom Werden abkoppeln.

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Lange war es ruhig hier. Doch es kribbelt. Es gärt. Things to come.

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K-Camp Interviews

by Tim Bruysten14 Juli 2013

Die K-Camps werden von Interviews begleitet, die deren Themen noch einmal auf den Punkt bringen.
Zur Zeit schon online:
- Ein Interview mit Linda Breitlauch zur Überlegung ob Spiele Kunst sind
- Ein Interview mit Siggi Becker, zur Beschleunigung. Wozu auch sonst?
- Ein Interview mit Christian Schicha, zu medienethischen Fragen zwischen Privatsphäre und Beschleunigung
Lesenswert.

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Fortschritt

by Tim Bruysten22 Mai 2013

Bei ARTE wird ein Versuch über den Fortschritt gesendet. Soweit man von Senden noch sprechen kann. Wir nutzen dies hier als Hinweis auf das K-Camp, bei dem es um eben dieses Spannungsverhältnis gehen soll: Kunst, Technologie und Gesellschaft.

Details zum K-Camp natürlich auch auf Facebook.
Kurzinfo
K-CAMP
23.05.2013, ab 18:30 Uhr
Kunstsammlung NRW
Grabbeplatz 5
40213 Düsseldorf

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KI

by Tim Bruysten16 Februar 2013

Vielleicht müssen wir künstliche Intelligenz durch Komplexitätsumwandler ersetzen.

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Wahrheitswertefunktion

by Tim Bruysten28 Januar 2013

In einer vollständig digitalen Welt könnte zu den letzten hoheitlichen Aufgaben, die Aufrechterhaltung der Paradoxien der Implikation gehören.

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Die Dimension des Wandels

by Tim Bruysten25 November 2012

Gelegentlich wird es gemunkelt, hinter vorgehaltener Hand geflüstert; verdächtigerweise von Individuen, deren Identität von der Hoffnung auf die Zugehörigkeit zu einer vermuteten, gar konspirativen Elite der Beschleunigung bestimmt wird: Wir erleben zur Zeit den umfassendsten Wandel seit Anbeginn von Kultur und Geschichte, der ursächlich auf uns selbst zurückzuführen ist. Doch es gibt Indizien, die diese […]

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Meta-pher

by Tim Bruysten8 November 2012

Nach dem J. vor einigen Jahren das Thema aus einer sprachanalytischen und politischen Sicht auseinander klamüsert hat, habe ich aus aktuellem Anlass eine sehr viel knappere, eher medientheoretische Zusammenfassung verfasst, die, der Vollständigkeit halber, hier wiedergegeben sei.
Ist das Internet ein Raum?
[… ] wir sind uns einig, dass die „Kanal-Metapher“ untauglich ist; doch ploppt in mehreren […]

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Vom Umgang mit der Zukunft

by Tim Bruysten14 August 2012

Siggi war zu Gast in meinem Workshop an der MD.H. Aufgabe: Denkübung für Gamedesign-, Modedesign- und Management-Studenten zum Umgang mit der Zukunft. Ergebnis: Mission Accomplished, ohne Verletzte.

Die Folie(n) gibt es bei Slidehare:

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Drölftens.

by Tim Bruysten28 September 2011

In der drölften Session der Ästhetischen Gesellschaft steht die Resilienz von Netzwerken gegen deren Fluidität in Frage. Ob es wohl eine übergeordnete, gar memetische Struktur gibt, die durch Netzwerke genährt wird? Die Last Poets einer residenten zivilisatorischen Charakteristik dürften in diesem Fall von jeder allgemein-agilen Kommunikationsästhetik in Angst und Schrecken versetzt werden. Ausweg? Beschleunigung! Aber […]

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