In der drölften Session der Ästhetischen Gesellschaft steht die Resilienz von Netzwerken gegen deren Fluidität in Frage. Ob es wohl eine übergeordnete, gar memetische Struktur gibt, die durch Netzwerke genährt wird? Die Last Poets einer residenten zivilisatorischen Charakteristik dürften in diesem Fall von jeder allgemein-agilen Kommunikationsästhetik in Angst und Schrecken versetzt werden. Ausweg? Beschleunigung! Aber seht selbst…

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Die „ästhetische Zahl“ definiert die Anzahl an Technologien, die eine Gesellschaft in der Zeit integrieren kann, die von ihr als kleinste zusammenhängende Einheit kollektiv wahrgenommen wird: Eine Micro-Epoche.

In diesem Sinne gibt es zwei wesentliche Bewertungsfaktoren: 1. ist eine so definierte Micro-Epoche in Realzeit länger oder kürzer als die vorhergehende und 2. ob die ästhetische Zahl von einer Micro-Epoche zur nächsten zu- oder abnimmt. Von Ektropie sollte nur gesprochen werden, wenn 1. kleiner und 2. größer wird.

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Zwölf

by Tim Bruysten20 Juni 2011

Unter Berücksichtigung von Evolution und Systemtheorie wird es schwierig zu definieren, was Transhumanismus eigentlich ist. Wenn es eine radikale Form der Evolution ist und systemischen Regeln folgt, gibt es ihn nicht. (Es sei denn, wir definieren den Humanismus als den Transprimatismus.) Sollte der Mensch sich seiner Natur jedoch entledigen können und sollte der Transhumanismus nicht […]

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It’s the Difference…

by Tim Bruysten4 Mai 2011

… die Möglichkeiten automatischer, extrem komplexer Filter und das Verstehen dieser Filter durch die Gesellschaft wie durch das Individuum oder einer A(G)I könnte die Distinktionsgrade und -möglichkeiten innerhalb einer Gesellschaft so drastisch erhöhen, dass das stetige Wahrnehmen von Differenzen 1. Grades zum Grundrauschen wird; eine Hintergrundstrahlung auf der eine neue Ästhetik Platz finden könnte. Mit […]

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Gesellschaftsweitwurf

by Tim Bruysten1 Mai 2011

Kunst ist auch manchmal eines: Gesellschaftsweitwurf. Eine trajektorische Disziplin, selbige man Stefan Zöllners durchaus zuschreiben kann: Obwohl sie machtlos wirkt, da ihr offener Ideenraum dem Betrachter weder Rezeptions- noch Antwortebene vorzuschreiben scheint, kann sie dennoch qua ihrer utopischen Hellsicht den wachen Teilnehmer signifikant beschleunigen.
Vor ca. einem Jahr waren Siggi und ich zu Gast in Stefans Atelier […]

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Watson und Sherlock

by Siggi Becker16 Februar 2011

Mir ist das alles viel zu ruhig, allenfalls bemüht rationalisierend (Defensivposition par exellence) oder unterhaltungstechnisch kastrierend in Bezug zu Watson/IBM. Jeder, der seine intellektuelle Identität mit irgendeiner Form von Text bestreitet, sollte langsam ins Grübeln kommen und sich auf Zukünfte einstellen, die derartige Artefakte ubiquitär in Stickgröße beinhalten. Ich kann mich mit niemandem ernsthaft über […]

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Delta in Progress

by Siggi Becker12 Januar 2011

Es gibt da den Satz von Herrn L. das „die Gesellschaft keine Adresse“ hätte. Wie, wenn sie sich in infinitesimalen Schritten eine Adresse schafft? Und welche Folgen hätte das? Welche Dynamiken entfaltet das jeweilige Delta? Als Endziel, das von unserem Standpunkt aus sichtbar wäre, würde dann die vollkommene Relationierung aller relationierbaren Datentupel (Tipler anybody?) gelten. […]

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Sasaki Kojirō

by Siggi Becker2 Januar 2011

Im Gespräch mit der einzigen mir leiblich bekannten fast-Soziologin und längstjährigen Schwertkämpferin wurde ich auf eine beklemmende Homologie hingewiesen, die recht betrachtet den Aufschein des Niedergangs einer der beteiligten Parteien recht lehrreich in ihrem Herzen trägt. Auch wenn die hohen Herren ihren Seminar-Sun Tzu oder Musashi auf den Nachttischchen der Leistungsträgerschlafzimmer liegen haben sollten, so […]

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Rechte und Rollen

by Tim Bruysten1 Januar 2011

In den Diskursen und Diskussionen der letzten Tage (siehe: Mario zum Leistungsschutzrecht, der Austausch dazu bei Dr. J. auf Facebook, mein Artikel vom 30.12.2010, die Antwort darauf vom schon verlinken Dr. J., sowie diverse Artikel bei Klaus Kusanowsky) ging es unterschwellig auch immer um eine Schuld- oder zumindest Verursacherzuweisung. Pöbeln die Einen in die Richtung […]

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Vom Tun und Lassen

by J. Martin31 Dezember 2010

Zunächst die Quellen. Hier der offene Brief an die Verleger von Mario Sixtus auf Carta zum Leistungsschutzrecht oder, wie ich es aus einer ganzen Reihe von Gründen nenne, Reichsleistungsschutzgesetz (den von Mario erwähnten Begriff „Leistungsschutzgeld“ finde ich aber auch sehr schön). Dazu gab es eine Reihe substantieller Kommentare, unter anderem von Tim und von Klaus […]

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